Medien: BVB hat kein Angebot zur Super-League-Teilnahme vorliegen

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Die Fußball-Welt ist angesichts der geplanten Super League weiter in Aufruhr. Borussia Dortmund positioniert sich bislang deutlich. Ein Angebot zur Teilnahme soll dem BVB ohnehin nicht vorliegen.

Mit den Plänen der Super League, woran zwölf europäische Top-Klubs aus England, Spanien und Italien beteiligt sind, wurde die UEFA am späten Sonntagabend überrollt. Deutsche und französische Teams stemmen sich derweil dagegen und halten nach wie vor zum europäischen Fußballverband, der seinerseits am Montag die Champions-League-Reform ab 2024 vorstellte. So kommunizierte der FC Bayern in einem am Dienstag veröffentlichten Statement, weiter an der UEFA und der Champions League festzuhalten.

Rechtsform entscheidend

Laut dem kicker sei dies bei Borussia Dortmund hingegen nicht so einfach: Zwar würden die Verantwortlichen beim BVB keine Absichten haben, an der Super League teilzunehmen, eine klare ablehnende Kommunikation sei für den Verein allerdings nicht so einfach wie für andere Mannschaften, da die Dortmunder die Rechtsform einer börsennotierten Kommanditgesellschaft auf Aktienbasis (KGaA) besitzen und dadurch in der Pflicht ist, im Sinne ihrer Aktionäre zu handeln. Eine etwaige Offerte mit garantierten Einnahmen von 200 Millionen Euro und mehr öffentlich kategorisch abzulehnen, könnte schwerwiegende börsenrechtliche Folgen haben. Wie der kicker unter Berufung eigener Informationen ferner behauptet, liegen dem BVB aber weder Angebot, eine Einladung oder gar eine Frist vor.