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·30. August 2025

Leihe zu Dynamo Dresden: Darum ist der Wechsel für Julian Pauli der richtige Schritt

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Leihe zu Dynamo Dresden: Darum ist der Wechsel für Julian Pauli der richtige Schritt

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Simon Hense

30 August, 2025

Die Leihe von Julian Pauli nach Dresden wird viel von FC-Fans diskutiert. Einige Anhänger hätten sich gewünscht, dass sich das Talent in der Bundesliga beweist. Bei genauerem Hinsehen ist die Leihe aber wohl eine gute Entscheidung vom 1. FC Köln: Darum ist die Leihe von Julian Pauli sinnvoll.

Für ein Jahr soll Julian Pauli bei Dynamo Dresden Spielpraxis sammeln, um sich zu entwickeln. Diese Einsatzzeiten hätte das Talent womöglich nicht bekommen beim 1. FC Köln: Darum ist die Leihe von Julian Pauli sinnvoll.

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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Bei den ersten beiden Pflichtspielen gegen Jahn Regensburg und Mainz 05 fehlte Julian Pauli im Kölner Kader. Und anscheinend konnte ihm Lukas Kwasniok nicht versprechen, dass das Talent in den nächsten Wochen deutlich bessere Chancen auf Einsatzzeit hat. Darum wurde nun eine andere Lösung gefunden: Der Innenverteidiger wechselt für ein Jahr auf Leihbasis zu Dynamo Dresden und verlängert seinen Vertrag bis 2028. Aber nicht alle FC-Fans scheinen mit der Entscheidung für eine Leihe zufrieden zu sein. So tun einige Anhänger auf Social Media ihren Unmut kund. Sie hätten es gerne gesehen, dass sich der 20-Jährige bei den Geißböcken in der Bundesliga beweist.

Große Konkurrenz beim FC

So ist ein Punkt, ob Pauli sich wirklich nicht durchsetzen kann. Häufig wird argumentiert, dass der Youngster doch den Konkurrenzkampf gegen Joel Schmied, der in den ersten beiden Partien jeweils in der Startelf stand, für sich entscheiden könnte. Und vielleicht hätte das Eigengewächs das über die Spielzeit sogar schaffen können. Kwasniok, der beide durchgehend im Training sieht und einschätzen kann, scheint davon aber nicht so überzeugt. Ansonsten hätte er den Wechsel vielleicht verhindert. Außerdem spielte sich Schmied in der Vorbereitung in den Vordergrund und überzeugte mit guten Leistungen. Und auch in den ersten beiden Pflichtspielen ließ sich der Schweizer nichts zu Schulden kommen und lieferte solide ab. Daher wäre es für Pauli ein recht weiter Weg gewesen, um den 26-Jährigen zu verdrängen.

Zusätzlich verpasste der Youngster einen großen Teil der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt und verlor seinen Stammplatz. In der Kölner Vorbereitung fiel der Innenverteidiger dann wieder durch eine Blessur im Trainingslager für einige Wochen aus. Die Folgen davon sind für Kwasniok ein Grund, warum die Leihe nach Dresden sinnvoll ist. „Wenn du jung bist und einen kometenhaften Start hingelegt hast, der so nicht abzusehen war, und dann auch eine Durststrecke mitmachen musst, dann muss du auch wieder in den Rhythmus kommen. Er hatte ja auch wieder leider eine Verletzung. Wenn man sich die Situation bei uns in der Innenverteidigung anschaut, dann wäre es nicht so sicher gewesen, dass er jedes Spiel bei uns macht und für die Entwicklung eines jungen Spielers ist Spielzeit unabdingbar“, so der Coach.

Minuten in zweiter Liga statt Bankplatz in der Ersten

Denn neben Schmied gibt es noch einige andere Profis, die in der Defensive für die erste Elf in Frage kommen. Da sind zum Beispiel der erstmal wohl gesetzte Timo Hübers sowie die Neuzugänge Tom Krauß und Cenk Özkacar, die sich bis jetzt gut präsentiert haben. Und der teuerste Neuzugang des Sommers Rav van den Berg kam wie Pauli noch auf keine Minute. Das lag aber nur daran, dass der Niederländer noch einen Trainingsrückstand aufzuholen hatte, weil er vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Jetzt brennt der 21-Jährige aber auf sein Debüt. „Ich will spielen. Ich bin bereit. Jetzt liegt es am Trainer“, so der Innenverteidiger nach dem Training am Donnerstag.

Dass sich die Neuverpflichtung viel Einsatzzeit erarbeiten wird, darf als sehr wahrscheinlich angesehen werden. Zum einen soll der Verteidiger über ein großes Potenzial verfügen. Zum anderen kann es sich der FC nicht leisten, einen Profi für fixe acht Millionen Euro zu verpflichten, der dann nur auf der Bank sitzt. Und Kwasniok möchte sicher nicht, dass der teuerste Zugang unzufrieden ist. Bei der großen Konkurrenz hätte es Pauli schwer, auf ausreichend Minuten zu kommen. Und Einsatzzeit ist nunmal – wie auch sein Trainer betont – das Wichtigste für die Entwicklung bei jungen Spielern. Dabei dürfte es für den 20-Jährigen besser sein, mehr in der zweiten Liga auf dem Platz zu stehen als ein wenig in der Ersten.

Einsatzzeit in Dresden „kein Selbstläufer“

Sicher hat der Innenverteidiger einen potenziellen Stammplatz natürlich auch in Dresden nicht. So meinte Kwasniok zur Leihe, dass es „kein Selbstläufer“ sei, dass Pauli in Dresden spielt. Denn wie einige frühere FC-Leihspieler leidvoll erfahren mussten, kann man sich auch beim Leihverein hauptsächlich auf der Bank wiederfinden. Chilohem Onuoha etwa kam in der abgelaufenen Saison bei seiner Leihe zum SC Verl nur auf 584 Minuten in der dritten Liga. Oder 2022/23 lief Noah Katterbach bei seiner zweiten, halbjährigen Leihe zum FC Basel nur in sechs Partien auf.

Gleichzeitig gibt es aber gerade beim 1. FC Köln einige positive Beispiele. Profis wie zuletzt Jonas Urbig und Tim Lemperle entwickelten sich bei ihren Leihen weiter und schafften im Anschluss (zeitweise) den Durchbruch in der Domstadt. Einen ähnlichen Weg könnte Pauli gehen. Die Qualität, um sich bei Dynamo durchzusetzen, hat der 20-Jährige auf jeden Fall. Das bewies der Innenverteidiger beim FC zu Beginn der vergangenen Spielzeit. Durch diese Erfahrungen von vor einem Jahr kennt der Verteidiger außerdem die Liga schon, braucht darum wohl weniger Eingewöhnungszeit. Auch füllt das Kölner Eigengewächs in Dresden eine Lücke. So soll der Verein schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Verstärkung für den zentralen Teil der Abwehrkette gewesen sein. Es ist daher schon wahrscheinlich, dass Pauli dort auf Einsatzzeit kommen wird und diese seiner Entwicklung hilft. Daher ergibt die Leihe für ihn durchaus Sinn, um sich in Zukunft hoffentlich in der Bundesliga bei den Geißböcken etablieren zu können.


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