Krisenstimmung bei RB Leipzig: Mintzlaff wütet über „desolate Leistung“ | OneFootball

Krisenstimmung bei RB Leipzig: Mintzlaff wütet über „desolate Leistung“

Logo: 90PLUS

90PLUS

News | RB Leipzig befindet sich in der ersten großen Krise der noch kurzen Bundesliga-Historie. Klub-Boss Oliver Mintzlaff war nach der Pleite gegen Union mehr als bedient.

Krisenstimmung bei RB Leipzig

Am Freitagabend verlor RB Leipzig das Auswärtsspiel bei Union Berlin mit 1:2 und hat nach 14 Spieltagen lediglich 18 Punkte auf dem Konto. Zuletzt kassierte der Vizemeister gleich drei Pleiten in Folge. Angesichts der eigenen Ambitionen macht sich in Leipzig Krisenstimmung breit.

„Das war eine desolate Leistung. Wir haben eine katastrophale Leistung gezeigt. Ich bin enttäuscht“, betonte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (46) gegenüber DAZN (Zitate via kicker). Die ersten zehn Minuten seien „erschreckend schwach“ gewesen. Die Niederlage sei „hochverdient“. Die aktuelle Lage ärgert den RB-Boss offensichtlich sehr. „Wir haben einen Kader, der sicherlich zu den drei, vier Besten in der Bundesliga zählt. Das ist auch unser Anspruch“, teilte der 46-Jährige weiter mit. Davon ist der Klub aktuell jedoch weit entfernt.

Ob dies auch Konsequenzen für Trainer Jesse Marsch (48) bedeute, ließ der 46-Jährige offen. Ein Bekenntnis zum US-Amerikaner gab es jedoch auch nicht. Die Verantwortlichen machen sich Gedanken, werden nicht bis Weihnachten abwarten und hoffen, dass es besser wird. In Leipzig herrsche allerdings keine reine Trainerdiskussion. „Heute war die Mannschaft in der Pflicht – und das war definitiv zu wenig“, so das Urteil des Geschäftsführers.

Viele Chancen dürfte Marsch allerdings auch nicht mehr haben. Dafür waren die Aussagen von Mintzlaff zu deutlich. In Leipzig liegen die Nerven blank.

In diesem Artikel erwähnt

Impressum des Publishers ansehen