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·30. August 2025
Klose lobt verbesserten FCN: "Haben viel Energie auf dem Platz gelassen"

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Nach Niederlagen zum Auftakt der neuen Saison holte der 1. FC Nürnberg gegen den SC Paderborn zumindest einen Punkt. Trainer Miroslav Klose sah eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft, ohne den entscheidenden Durchbruch.
Es war durchaus ein 0:0 der besseren Sorte. Knapp 30 Abschlüsse verbuchten beide Teams in Summe, teilweise ging es munter hin und her. Am Ende konnte aber keine Seite den entscheidenden Schlag setzen. "Ich hatte das Gefühl, wir standen heute im Ring, aber kein Boxer ist umgefallen", fasste FCN-Trainer Klose die Partie zusammen. Was er damit konkret meinte, führte er weiter aus: "Keiner hat den Punch setzen können. Ich glaube, es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Es war eine fantastische Energie von beiden Mannschaften auf dem Platz."
Ein Grund für den verbesserten Auftritt mag in der Systemumstellung gelegen haben. Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen setzte Klose von Beginn an auf eine Viererkette. Dies kam der Offensive zu Gute. "Es hat uns heute gut gelegen, mehr Spieler in die Offensive zu bringen. Wir haben heute einige Räume gefunden und insgesamt sauberer gespielt", erklärte Spielmacher Julian Justvan. Allerdings verpufften viele Angriffe beim letzten Pass. "Wir hatten die ein oder andere Konterchance, die wir auch für ein Tor hätten nutzen können. Da müssen wir die Angriffe noch genauer zu Ende spielen und bessere Entscheidungen treffen", bemängelte Klose.
Die positiven Ansätze lassen ihn aber zuversichtlich nach vorne blicken: "Wenn wir mal eine gewisse Ruhe haben, ein paar Spiele gewonnen haben, dann werden wir uns sicherlich viel besser positionieren und bei solchen Kontern dann auch Tore erzielen." Nur stellt sich die Frage, ob der 47-jährige selbst noch die Wende mit dem FCN schafft. Über eine mögliche Entlassung mache sich Klose keine Gedanken: "Ich nehme es, wie es kommt. Das ist immer mein Naturell gewesen." Vor der Partie hatte Sportvorstand Joti Chatzialexiou sein Vertrauen in den Trainer bekräftigt: "Das ist der Plan, mit Miro auch nach dem Spiel weiterzuarbeiten. Wir wollen hier etwas aufbauen."
Insofern braucht sich Klose nach den Fortschritten im Paderborn-Spiel wahrscheinlich keine Sorgen um seinen Job machen. Sein Fokus liege ohnehin darauf, "was innerhalb der Mannschaft passiert und was auf dem Trainingsplatz gezeigt wird. Und wenn wir ein bisschen Selbstvertrauen haben, dann wird vieles besser." Die anstehende Länderspielpause bietet genügend Möglichkeiten, um die Abläufe zu verbessern und Neuzugänge wie Finn Ole Becker, der gestern sein Debüt gab, besser zu integrieren. Nach der Unterbrechung ist der Club am 13. September beim Karlsruher SC gefordert.
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