Klopp will nicht: Diese Fußballer wären perfekte Bond-Charaktere

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Jan Schultz

Seit dieser Woche läuft mit ‚No Time to Die‘ der neue Film der James-Bond-Reihe in den Kinos. Im Zuge dessen war Jürgen Klopp von Daniel Craig persönlich als möglicher Bond-Darsteller ins Gespräch gebracht.

Der Liverpool-Trainer lehnte dankend ab, er würde die Zuschauer nur vergraulen, wenn er „in der Badehose aus dem Wasser steigt“. Das macht aber nichts, denn die Fußballwelt bietet dennoch genügend Persönlichkeiten, die eine Rolle als 007 einnehmen könnten. Manche eignen sich sogar als Bösewicht. Hier kommt eine entsprechende Auswahl.

David Beckham als James Bond

Zuallererst geht es natürlich um den Hauptdarsteller selbst, er nimmt immerhin die wichtigste Rolle ein. David Beckham kennt diese bereits bestens. Kaum einer steht derart konstant im Rampenlicht wie der frühere England-Star, der seit beinahe drei Jahrzehnten auf Schritt und Tritt verfolgt wird. Dabei gibt er sich stets stilsicher, setzt teilweise gar (modische) Trends. Die Rolle des James Bonds wäre ihm folglich ebenso gut auf den Leib geschneidert wie einer seiner zahlreichen Anzüge.

Cristiano Ronaldo/Robert Lewandowski als Scaramanga

Auch CR7 und Lewandowski geben sich abseits des Fußballplatzes oftmals stilsicher, hätten im Casting aber einen entscheidenden Nachteil: Anders als Beckham sind sie keine Briten – 007 musste bisher aber stets von der Insel kommen. So streiten die Topstars stattdessen um die Rolle des Scaramanga. Der tritt gewissermaßen als böses Spiegelbild von Bond auf, zeichnet sich also durch ähnliche Merkmale aus. Vor allem aber ist der Mann mit dem goldenen Colt ein tödlicher Killer, der stets nur einen Schuss benötigt. Wie CR7 und Lewy vor dem gegnerischen Tor.

Mats Hummels als Le Chiffre

Wir wollen ehrlich sein: Dieses Match hätten wir ohne das Zutun von Hummels nicht auf dem Schirm gehabt. Der Dortmunder hat sich zuletzt nämlich selbst als Le Chiffre dargestellt, also als den Bösewicht aus Casino Royale. Der zeichnete sich vor allem durch seinen Scharfsinn aus. Über diesen verfügt der wortgewandte Hummels ohne jeden Zweifel ebenso.

Luis Suárez als Beißer

Bei kaum einem Fußballer liegt die entsprechende Bond-Rolle derart auf der Hand. Der Atlético-Star und der bissstarke Bond-Bösewicht erscheinen wie Brüder im Geiste. So können wir in diesem Fall das passende Filmplakat sogar schon direkt vor unserem inneren Auge sehen.

Arjen Robben als Blofeld

Der meist kahlköpfige Kriminelle ist der womöglich bekannteste und zugleich auch größte Feind Bonds. Nimmt man die Perspektive eines Dortmunders ein, so besteht bei Blofeld und Robben akute Verwechslungsgefahr. Spätestens seit dem Champions-League-Finale von 2013 ist beim BVB schließlich keine Glatze so ungern gesehen wie die des Niederländers.

Neymar als Q

Kaum ein aktiver Spieler ist auf dem Platz so kreativ wie Neymar, der seine Gegner mal mit aufsehenerregenden Kabinettstückchen, mal mit schnellen Haken stehen lässt. Auch bei seinen Haaren, Tattoos oder auch seiner Kleidungswahl zeigt sich der Brasilianer einfallsreich. Ähnliches kennt man von Bonds Quartiermeister Q, der in jedem Film mit technischen Innovationen überrascht. Und dennoch bleibt ihm eher die Nebenrolle – so wie Neymar an der Seite von Lionel Messi oder Kylian Mbappé.

Jupp Heynckes als M

M ist als der/die direkte Vorgesetzte von Bond eine absolute Autoritätsperson und weist diesen immer wieder an. Er/sie ist schon seit Langem nicht mehr selbst im Gefecht, hat in jungen Jahren aber selbst Schlachten geschlagen. M zeichnet sich darüber hinaus vor allem durch eine enorme Ruhe aus, verliert praktisch nie die Contenance. All das lässt sich perfekt auch auf den langjährigen Bayern-Trainer und Gladbach-Torjäger Heynckes übertragen.

Zlatan Ibrahimović als Dr. No

007 hatte schon so einige Widersacher, kaum einer aber war so sehr von Macht besessen, so sehr von sich selbst überzeugt wie Dr. No. „Unsere Irrenhäuser sind voll von Männern, die denken sie wären Napoleon – oder Gott“, sagte der von Sean Connery gespielte Bond einst über den Gegenspieler des ersten Films. In einer derart von sich selbst überzeugten Rolle würde sich wohl niemand so wohl fühlen wie Ibrahimović.

Jesse Marsch als Felix Leiter

Zu guter Letzt bleibt noch Felix Leiter, der Bond als langjähriger Freund schon auf massig Missionen unterstützt hat. Jesse Marsch wiederum ist in Leipzig zwar noch ganz neu, stammt wie der 007-Helfer aber aus den USA. Ebenso wie der CIA-Agent kann auch der RB-Trainer auf große finanzielle Mittel zurückgreifen. Sollten die Ergebnisse der Roten Bullen aber so durchwachsen bleiben wie zuletzt, wird Marsch künftig wohl deutlich weniger Bildschirmzeit bekommen.