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·7. Dezember 2023

Khedira: "Haben vielleicht geglaubt, dass wir zu gut sind"

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Union Berlin hat am vergangenen Wochenende kampflos die Rote Laterne der Bundesliga übernommen. Die Eisernen wurden vom 1.FC Köln überholt, dann fiel das eigene Gastspiel beim FC Bayern wegen heftigen Schneefalls aus. Rani Khedira und Co. wollen nun am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach den ersten Sieg seit Ende August feiern.

Hat der Schlendrian Einzug gehalten?

Zuletzt ist ein kleiner Aufwärtstrend zu verzeichnen gewesen, drei der vier jüngsten Partien wurden wettbewerbsübergreifend immerhin mit einem Unentschieden bestritten. Von den Höhenflügen vergangener Tage sind die Köpenicker jedoch weit entfernt. Wie Khedira in einer Medienrunde erklärt, hat sich bei Union womöglich ein leichter Schlendrian eingeschlichen. "Vielleicht haben wir geglaubt, dass wir zu gut sind, weil wir in den letzten Jahren so erfolgreich waren. Aber die Saison fängt bei null an", zitiert der TV-Sender Sport1 den Mittelfeldmann.


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"... dann sind wir einfach keine Top-Mannschaft"

"Wenn wir nicht tagtäglich an die Grenze gehen, dann sind wir einfach keine Top-Mannschaft", stellt Khedira unmissverständlich klar. Eine Serie von 13 Niederlagen aus 14 Spielen hat dabei für sich gesprochen und Trainer Urs Fischer den Job gekostet. Der Chefcoach ist dabei aus Sicht des 29-Jährigen wohl auch an den vielen personellen Veränderungen im Sommer gescheitert, die nicht zu einer homogenen Mannschaft geführt haben. "Jeder hatte gefühlt seine eigene Idee auf dem Feld. Nicht jeder hat das gemacht, was Union stark gemacht hat", meint Khedira.

"Jeder fängt bei null an"

Neu-Trainer Nenad Bjelica hat sich mit einem 1:1 in der Champions League bei Sporting Braga eingefügt, noch ist der Kroate ein vergleichsweise unbeschriebenes Blatt in Berlin. Die Hoffnung, der Trainerwechsel möge seinen Effekt haben, sieht Khedira dennoch als begründet an. "Das fängt schon mit den neuen Übungsformen an, dass da Dinge provoziert werden. Jeder sucht seine Chance, jeder fängt bei null an", sagt der Vizekapitän der Eisernen. "Das sieht man an dem Kraftraum, der auf einmal voll ist", so Khedira durchaus vielsagend.

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