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·28. September 2022

Kellerduell? Matarazzo: "Normal, dass wir Druck spüren"

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Der VfB Stuttgart trifft am 8. Spieltag der Bundesliga am Samstag auswärts auf den VfL Wolfsburg. Es ist ein frühes Kellerduell, beide Teams haben die Länderspielpause mit lediglich fünf Zählern verbracht. Für die Schwaben geht es bei den Niedersachsen sogar um den ersten Bundesliga-Sieg der Saison. Pellegrino Matarazzo weiß, dass der Zeitpunkt günstig wäre.

"Es ist normal, dass wir vor diesem Spiel Druck spüren werden", zitieren die Stuttgarter Nachrichten den Chefcoach. Der VfB hat nach sieben Spieltagen genauso viele Niederlagen auf dem Konto wie Borussia Dortmund und weniger als etwa RB Leipzig oder Bayer Leverkusen. Es fehlt aber der Brustlöser eines eigenen Dreiers. Die Erfahrung der jüngeren Vergangenheit macht Matarazzo und Co. dabei besonders feinfühlig.

"... dann ist man einfach sensibilisiert"

"Vielleicht war es in der letzten Hinrunde anders. Wenn man einen Abstiegskampf mit dieser Intensität erlebt wie letzte Saison, dann ist man einfach sensibilisiert und möchte es mit aller Macht auch so früh wie möglich lösen", betont der US-Amerikaner. Bekanntlich gelang dem VfB erst in der Schlussphase des 34. Spieltags die Rettung vor den Risiko-Spielen in der Relegation. Um ein solches Herzschlagfinale zu vermeiden, suchen die Schwaben ihr Heil in der Offensive.

Letzter Auswärtssieg in Wolfsburg

Sieben Tore nach sieben Spieltagen stellen Matarazzo jedenfalls nicht zufrieden. "Wir thematisieren aktuell sehr, die Abschlüsse extrem zu suchen", erklärt er. "Man muss nicht ein Eins-gegen-eins gewinnen, um vorbeizukommen, sondern nur eine Schussbahn freikriegen." So soll am Samstag auch der Auswärtssieg in Wolfsburg nötigenfalls erzwungen werden. Ein womöglich gutes Omen: Den letzten Dreier auf fremdem Platz gab es im Dezember 2021 bei den Niedersachsen. Den Weg ebnete Konstantinos Mavropanos mit einem Traumtor, bei dem er sich das Motto von Matarazzo zu Herzen nahm: "Wenn wir nicht schießen, schießen wir auch keine Tore."

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