"Juve sah in mir tragende Säule": De Ligt bangte um Transfer | OneFootball

"Juve sah in mir tragende Säule": De Ligt bangte um Transfer

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Matthijs de Ligt dürfte am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg sein Heimdebüt für den FC Bayern feiern. Der niederländische Nationalspieler kam im Sommer für die stattliche Summe von zunächst 67 Millionen Euro von Juventus nach München. Um diesen Wechsel musste der Abwehrmann aber offenbar durchaus zittern.

"Die größte Frage war, ob es den Vereinen gelingen würde, eine Einigung zu erzielen. Corona hat finanziell für Einschnitte gesorgt, Bayern hatte bereits drei Spieler gekauft und Juventus sah in mir eine tragende Säule, die sie nicht einfach so verkaufen wollten", erklärt de Ligt gegenüber der niederländischen Zeitung De Telegraaf (Zitat via Sky). Dem Vernehmen nach half letztlich auch der klar formulierte Wunsch des Profis selbst dabei, die Verantwortlichen in Turin von der Sinnhaftigkeit des Deals zu überzeugen.

Bayern unter "den vier besten Klubs der Welt"

"Zum Glück haben sich die Vereine schließlich geeinigt", sagt de Ligt. "Bayern gehört nach meiner Ansicht zu den vier besten Klubs der Welt." Damit einher geht aber auch, dass die Konkurrenz auf noch höherem Niveau ist als bei Juventus. Für de Ligt bedeutet es bisher eine Rolle als Einwechselspieler. Es fehlen wohl ein paar Prozentpunkte bei der Fitness, um die Innenverteidigung aus Lucas Hernandez und Dayot Upamecano zu sprengen.

"Ich muss einfach super fit werden und bleiben"

Damit hat de Ligt aktuell aber noch kein Problem. "Das passt in den Plan, den wir uns vorgenommen haben. Die Trainer haben mir gesagt, dass sie mich erst einmal im Training haben wollen, damit ich das mitbringe, was von einem Verteidiger beim FC Bayern erwartet wird." Zudem weiß der 23-Jährige, dass es schon bald auf jeden Spieler im Kader ankommen wird, weil durch die Winter-WM in Katar ein sehr enger Spielrhythmus gefahren wird. "Ich muss einfach super fit werden und bleiben", dann führt nicht lang ein Weg am Star-Einkauf vorbei.

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