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Ist dem VfB Stuttgart der Aufstieg noch zu nehmen?


Weiterhin ohne Niederlage und fünf Punkten Vorsprung auf den dritten Rang deuten alle Zeichen in Richtung Aufstieg des VfB Stuttgart. Besonders die attraktive Spielweise imponiert den zahlreichen Anhängern, nachdem man zuvor meist defensiv aufgestellt war. Dass die Stuttgarter der heißeste Aufstiegsaspirant sind hat mehrere Gründe.

Hoher Konkurrenzkampf Grund für die guten Leistungen?

Nach einem relativ großen Umbruch im Sommer beim VfB Stuttgart visieren die Schwaben den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga an. Derzeit sieht es ziemlich gut aus für den Zweitligisten. Mit 20 Punkten aus acht Spielen steht die Mannschaft von Trainer Tim Walter auf dem ersten Tabellenplatz.

Besonders wichtig für den derzeitigen Erfolg ist die große Zahl an Spielern. Während bei vielen Aufstiegskonkurrenten nur die erste Garde ein hohes Niveau erfüllen kann, hat der VfB einen qualitativ hochwertigen Kader. Zuletzt hatte Trainer Walter das Luxusproblem sich zwischen Hamadi Al Ghaddioui, Nicolas Gonzales und Mario Gomez zu entscheiden. Letztlich durfte der Marokkaner beginnen. Insgesamt hat der Absteiger auf allen Positionen einen qualitativ hochwertigen Konkurrenzkampf, der die Leistungen der einzelnen Spieler sicherlich nach oben hebt.

Gute Mischung aus erfahrenen und talentierten Spielern

Ebenfalls ein zentraler Aspekt für das positive Abschneiden ist die gute Mischung aus erfahrenen und talentierten Spielern. Der Kader der Schwaben bringt es auf 1456 Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse. Auf eine ähnlich hohe Zahl bringt es kein anderer Zweitligist. Besonders Gonzalo Castro (383 Spiele), Mario Gomez (328), Holger Badstuber (166) und Daniel Didavi (151) haben bereits in der 1. Liga ihre Klasse gezeigt. Mit all ihrer Erfahrung sind sie wichtige Stützen bei der Mission Wiederaufstieg.

Zugleich verpflichtete man vor der Saison mehrere junge talentierte Spieler. Vor allem Atakan Karazor, der wie Walter von Holstein Kiel kam, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In fast allen Partien startete der 22-Jährige von Beginn an. Aber auch andere junge Akteure wie Orel Mangala und Borna Sosa zählen zu den wichtigen Spielern in der Mannschaft.

Wenn der VfB Stuttgart weiterhin die Leistungen auf den Platz bringt, dann ist ihnen der Aufstieg kaum noch zu nehmen. Besonders bei der hohen Qualität in der Mannschaft können nur wenige Zweitligisten mithalten.