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·5. Dezember 2023

In Lugano will der FCB den Auswärtstrend fortsetzen

Artikelbild:In Lugano will der FCB den Auswärtstrend fortsetzen

Keine Neuigkeiten gab es am Dienstagmittag was den Stand der verletzten Spieler betraf. Keiner der Akteure, die zuletzt wegen einer Blessur ausfielen, wird am Mittwoch im Tessin spielen könne. Auch Adrian Leon Barisic, der inzwischen zwei Tage im Mannschaftstraining war, wird kein Thema für die Startelf im Cornaredo sein. Dafür kehrt der zuletzt gesperrte Gabriel Sigua ins Kader zurück. Der Georgier nutzte seine Zwangspause, um Schmerzen in seinem Fuss auszukurieren, was auch gelang.

Neues brachte dafür der vergangene Samstag – nämlich den ersten Punktgewinn auf fremdem Terrain in dieser Saison für den FCB. Und auf den Punktgewinn beim FC Stade Lausanne Ouchy soll nun in Lugano möglichst der nächste folgen – im besten Fall natürlich ein dreifacher. Während Fabio Celestini die erste Hälfte der Partie in Lausanne als «ok» bezeichnete, war er mit der zweiten nicht zufrieden. Er konnte dann auch gleich einen Grund anführen für den Leistungsabfall auf der Pontaise nach dem Seitenwechsel: «Wir sind immer noch fragil. Aber wir haben bereits Fortschritte gemacht, haben in vier Liga-Partien sieben Punkte gewonnen und sechs Tore erzielt. Wir sind nicht mehr an letzter Stelle und haben auswärts den ersten Punkt gewonnen.»


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«Wir wollen nie wieder dorthin»

Wichtig war dafür in den vergangenen Wochen auch, dem Team eine gewisse Stabilität zu verleihen, nicht zu viele Wechsel in System und Personal vorzunehmen. Wobei sich letzteres aufgrund der eher dünnen Personaldecke auch fast nicht vermeiden liess. Nun sind noch drei Spiele zu absolvieren bis zur Winterpause. Dann kann wieder ein wenig durchgeschnauft werden, einige Spieler dürften zurückkommen und es bleibt wohl auch ein wenig Raum, um Automatismen einzuüben.

Zuerst gilt es aber das Maximum aus den in diesem Jahr verbliebenen Spielen herauszuholen. Der Plan Celestinis dafür lautet folgendermassen: «Wir müssen am Boden und demütig bleiben und uns daran erinnern, wo wir vor gut einem Monat waren. Denn dorthin wollen wir nie wieder – an die letzte Stelle der Tabelle.» Ein wichtiger Schritt dafür kann nun in Lugano gemacht werden. Wobei die Aufgabe eine schwierige werden dürfte.

Beide Teams mit Aufwärtstrends

Im Duell mit seinem ehemaligen Assistenztrainer Mattia Croci-Torti wartet auf Celestini und seine Mannschaft ein Team, das nach einer Baisse mit Siegen gegen den Yverdon Sport FC (5:0) und den FC Luzern (1:0) wieder in die Spur gefunden hat. Das kann man vom FCB trotz des Remis am letzten Samstag aber auch sagen. Und auch wenn das rotblaue Gebilde noch fragil sein mag, verleiht der Trend des vergangenen Monats trotzdem Zuversicht, dass nun auch eine so anspruchsvolle Aufgabe, wie ein Auswärtsspiel in Lugano, gemeistert werden kann. Die Antwort darauf gibt es einmal mehr nur auf dem Platz, wo kleinste Details entscheiden können.

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