Immer schwachsinnigere Gerüchte: Haaland denkt nicht an Abschied vom BVB

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Erling Haaland hat am Samstagabend mit einem Doppelpack gegen RB Leipzig mal wieder einen Rekord aufgestellt. Mit seinen Toren 24 in 25 in den ersten 25 Einsätzen überholte er Uwe Seeler als treffsicherster Bundesliga-Neuling. Bei so viel Qualität ist kein Wunder, dass wildeste Gerüchte beinahe an der Tagesordnung sind.

Die jüngste Auswahl beginnt bei angeblichen Verbindungen zu Manchester City, das auf eine Weiterverkaufsbeteiligung bei Ex-Spieler Jadon Sancho verzichten wolle, um sich den Norweger sichern zu können. Noch skurriler werden Meldungen nicht ernstzunehmender spanischer Medien, denenzufolge Berater Mino Raiola so sehr um sein gutes Verhältnis mit dem FC Barcelona bemüht sei, dass er Haaland unbedingt zu den Katalanen transferieren wolle. Die Logik scheitert schon daran, dass selbst Raiola nicht weiß, mit wem genau er nach den Präsidentschaftswahlen verhandeln würde.

Barca kann sich Haaland 2021 kaum leisten

Darüber hinaus hat Haaland nach der laufenden Saison noch keine Ausstiegsklausel, der BVB könnte also einen sprichwörtlichen Mondpreis fordern, um seinen Stürmerstar auf dem Markt unattraktiv zu machen. Dass Barca eine derartige Summe in Corona-Zeiten aufbringen kann, gilt als mehr als unwahrscheinlich. Immerhin müssen selbst dort die Topstars um Lionel Messi und Co. auf Gehalt verzichten, um den Klub unter die Arme zu greifen. Tatsächlich ist das simpelste, aber effektivste Argument gegen einen Wechsel von Haaland der Wille des Spielers.

Erst ein Jahr beim BVB

Bis dato macht der Nationalspieler schließlich keinerlei Anstalten, den BVB schnell wieder verlassen zu wollen. In seinen zwölf Monaten und knapp zwei Wochen in Dortmund hat sich Haaland sehr gut eingelebt, wird von den Fans verehrt und seinen Mitspielern mehr als nur respektiert. Entsprechend verwundert wenig, beruhigt aber vielleicht doch, was die Bild-Zeitung nun in Antwort auf die wilden Gerüchte vermeldet: Aktuell macht sich Haaland überhaupt keine Gedanken um seinen etwaigen Abschied von Borussia Dortmund. Die ständigen Gerüchte, die sie beim BVB wahlweise nerven oder mit schallendem Gelächter aufnehmen, werden also noch eine ganze Weile Begleiter des Norwegers, seines Teams und ihrer Millionen Anhänger sein.