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·27. September 2022

„Ich wurde verprügelt“: Ex-Dortmund-Profi Reinier schießt gegen den BVB

Artikelbild:„Ich wurde verprügelt“: Ex-Dortmund-Profi Reinier schießt gegen den BVB

Die große Liebe wird es zwischen Reinier und Borussia Dortmund wohl nicht mehr. Fast zwei Jahre stand der Brasilianer beim BVB unter Vertrag. Wirklich durchsetzen konnte sich der 20-Jährige nicht. Nach 39 Einsätzen im Dress der Borussia kehrte der Leihspieler von Real Madrid zu seinem Stammverein zurück. An seine Zeit in Dortmund besitzt er keine guten Erinnerungen.

Der brasilianischen Zeitung „Globo Esporte“ erzählt Reinier, dass er am Ende seiner Leihe nur noch weg wollte vom BVB. „Ich konnte mich fußballerisch nicht weiterentwickeln“, beklagt sich der Youngster. Er könne sich nichts vorwerfen, denn schließlich habe er „gut trainiert“. Dies sei ihm auch bestätigt worden, und zwar von Leuten, „deren Namen ich nicht nennen möchte“. Das habe aber anscheinend nicht ausgereicht, beschwert sich der 20-Jährige, der aktuell beim FC Girona unter Vertrag steht. Im Sommer 2023 kehrt er erneut zu Real Madrid zurück.

Reinier wollte „nur noch weg“ aus Dortmund

Für den Aufsteiger lief er in der Primera División bereits fünfmal auf. Ein Tor erzielte er ebenfalls. Diese Perspektive habe ihm Dortmund trotz seiner Bemühungen nicht geboten. „Ich habe nicht gespielt, was ich nicht verstehen konnte“, kritisiert der Brasilianer. Nach Ende seiner Leihe Ende Juni 2022 wollte er „nur noch weg“. Erklären kann er sich die Situation in Dortmund nicht: „Ich habe ein reines Gewissen. Es war ihre Entscheidung. Ich habe alle respektiert – den Klub selbst wie auch die Spieler, die spielen durften. Es ist einfach schade.“

Zu schaffen habe dem Olympiasieger von Tokio 2020 die heftige Kritik der Medien gemacht. „Es war einfach ein Massaker, ich wurde verprügelt“, findet der 20-Jährige deutliche Worte. Es sei damals für ihn „eine sehr schwierige Phase“ gewesen. Am liebsten würde er die Leihe zum BVB aus seinem Leben streichen, doch das gehe nun einmal nicht. „Es waren zwei Jahre, die für mich verloren waren und nicht mehr zurückkommen werden“, resümiert Reinier.

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