Hinteregger: So schnell nimmt ein Gerücht in Zeiten von Twitter und Facebook an Fahrt auf | OneFootball

Hinteregger: So schnell nimmt ein Gerücht in Zeiten von Twitter und Facebook an Fahrt auf

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In Transferperioden sind auf Twitter, Facebook und in diversen Fan-Foren viele sogenannte "Insider" unterwegs, die sich zu vermeintlich fast fixen Transfers äußern. In Zeiten der sozialen Netzwerken verbreiten sich diese dann wie ein Lauffeuer. An der Causa Martin Hinteregger ließ sich das in den vergangenen Tagen bestens feststellen.

Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Es liegt rund zwei Wochen zurück, da kam die Meldung erstmals bei Sky Sport UK auf: Martin Hinteregger soll demnach auf der Liste des FC Southampton stehen. Die Verbindung war schnell gefunden: Trainer Ralph Hasenhüttl und der Innenverteidiger von Eintracht Frankfurt sind Österreicher. Obwohl die Hessen bis zum heutigen Tag kein Angebot für den Innenverteidiger erhalten haben, war die Unruhe groß und die Angst im Umfeld des Traditionsklubs vor dem Verlust des Publikumsliebling greifbar.

2 Insider sorgen für Unruhe

Für den "Höhepunkt" in dieser Causa sorgten dann zwei "Insider": Einer auf transfermarkt.de, der andere - ein englischsprachiger Account - auf Twitter. Hinteregger stehe kurz vor dem Wechsel nach England, eine Einigung sei bereits erzielt. Gepaart mit dem Gerücht aus Großbritannien und den Aussagen von Sportvorstand Fredi Bobic, dass kein Spieler unverkäuflich ist, erreichten die Spekulationen schnell ihren Höhepunkt.

Hintereggers Villa taucht im Netz auf

Kurioserweise tauchten im Netz dann auch die Bilder von Hintereggers Villa auf. Die Addition ging schnell: Southampton + Hausverkauf = Southampton. Doch die Gründe dafür sind privater Natur: Der 27-Jährige will sich verkleinern, das Objekt befindet sich bereits seit rund 14 Tagen im Netz. Nach fussball.news-Informationen hatte er zuvor im Teamkreis keinen Abnehmer gefunden, inzwischen ist die Anzeige auf Immobilienscout auch deaktiviert.

So schnell nehmen Gerüchte an Fahrt auf

Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Diskussionen in den sozialen Netzwerken an Fahrt aufgenommen: Publikumsliebling Hinteregger war weg, der Abstiegskampf vorprogrammiert und das Ende der Eintracht eingeläutet. Kampf um den Abstieg statt Europacup - so schnell ändert sich eine Marschrichtung. Erst am Montagabend, nachdem Bilder von Hinteregger beim DFL-Mediaday auftauchten und der Österreicher am Dienstag mittrainierte, kehrte auch hier Ruhe ein. Ein Angebot oder eine Anfrage von Southampton? Diese gab es bislang (noch) nicht.

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