Großbritannien und Irland wollen EURO 2028 – und nicht die WM 2030 | OneFootball

Großbritannien und Irland wollen EURO 2028 – und nicht die WM 2030

Logo: 90PLUS

90PLUS

News | Großbritannien und Irland wollen die Bewerbung für die WM 2030 nicht weiterverfolgen und sich gänzlich auf eine mögliche Ausrichtung der EURO 2028 auf der Insel konzentrieren.

Alles auf die EURO 2028

Schon seit Wochen wurde darüber spekuliert, dass sich Großbritannien und Irland doch nicht für eine Ausrichtung der WM 2030 bewerben wollen. Dies liegt laut der Times vor allem daran, dass man sich vollständig auf eine Bewerbung zur Ausrichtung der EURO 2028 konzentrieren will. Zuletzt durchgeführte Studien hätten ergeben, dass die positiven Effekte einer EM mit denen einer WM durchaus vergleichbar sind, eine Europameisterschaft allerdings mit deutlich weniger Kosten und Aufwand verbunden ist.

Ein zusätzlicher Grund für die Entscheidung der Länder auf den britischen Inseln ist auch der kürzere Zeitrahmen bis zur EURO 2028. Wie es im Bericht heißt, sollen die Chancen auf den Zuschlag bei der UEFA gut stehen. So sehe man ein Turnier auf den Inseln als relativ risikoarm an. Hohe Ticket-Verkäufe und kommerzieller Erfolg sei zudem an diesem Standort fast garantiert. Die Entscheidung gegen eine Ausrichtung einer WM aufgrund von fehlender Rentabilität könnte dennoch auch Auswirkungen auf die Zukunft des internationalen Fußballs haben. Immerhin zeichnet sich weiter ab, dass die europäischen Fußballnationen nicht unbedingt auf einer Wellenlänge mit der FIFA sind.

Photo by Alex Pantling/Getty Images

Impressum des Publishers ansehen