Gladbach | Hütter war klarer Favorit – Kontakt begann direkt nach Rose-Aus

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News | Am 28. Februar hatte Adi Hütter noch als Frankfurt-Trainer „Ich bleibe“ gesagt, doch am 13. April wird der Wechsel nach Gladbach offiziell. Wie es zu diesem raschen Umschwung kam, ist nun einem Medienbericht zu entnehmen.

Neben Hütter: Auch Rangnick, Kohfeldt und Alonso waren Kandidaten

Innerhalb von sechs Wochen wurde bei Adi Hütter (51) aus einem „Ich bleibe“ ein Wechsel von Eintracht Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach. Laut mehreren Medienberichten zahlt Gladbach 7,5 Millionen Euro für den Österreicher. Wie nun die Sport Bild berichtet, standen Gladbach und Hütter schon länger in Kontakt. Demnach war Hütter von Anfang an die klare Nummer eins für Borussia-Manager Max Eberl (47). Kurz nach der Bekanntgabe des Rose-Aus in Gladbach zu Saisonende rief Eberl Hütters Berater Christian Sand an. Dieser sagte Eberl, dass Hütter ist in der Länderspielpause Ende März über seine Zukunft sprechen wolle. Nebenbei hat Eberl für den Fall, dass es nichts mit Hütter wird, eine erweiterte Kandidatenliste erstellt. U.a. dabei: Ralf Rangnick, Florian Kohfeldt und Xabi Alonso.

„Es waren spannende Wochen mit vielen guten Gesprächen. Ich hatte mein Ziel von Anfang an im Kopf“, sagte Eberl zuletzt im Podcast von Toni (31) und Felix Kroos (30) „Einfach mal Luppen“ (via Sky Sport). Von dessen Ziel, Hütter nach Gladbach zu holen, ließ er sich trotz dessen Aussage am 28. Februar, als er bei sky90 „Ich bleibe“ sagte, nicht abringen. Nach Hütters TV-Auftritt soll Eberl erneut dessen Berater angerufen haben. Dieser versicherte, dass sich nichts geändert habe. Hütter ist in der Länderspielpause zu Gesprächen bereit, doch solange nichts Offizielles von Gladbach vorläge, wird er öffentlich weiter von einem Verbleib sprechen.

Eberl überzeugt Hütter mit langem Gespräch von Gladbach

In der Länderspielpause spricht Eberl dann zunächst mit Berater Sand und anschließend mit Hütter selbst. Das Gespräch soll in Salzburg stattgefunden und über vier Stunden gedauert haben. Am Ende hatte Eberl Hütter überzeugt. Vor allem die Kontinuität in Gladbach und wie die Verantwortlichen die Entwicklung des Vereins vorantreiben, habe Hütter imponiert. In Frankfurt hingegen drohen die Dinge durch u.a. den Bobic-Abgang auseinanderzubrechen. Der Übungsleiter soll einen Dreijahresvertrag ohne Ausstiegsklausel bei der Borussia unterschrieben haben.

Zum Zeitpunkt seines Versprechens habe es „nie irgendwo einen Ansatz gegeben, um im Sommer eine neue Herausforderung zu suchen“, hatte Hütter zuletzt betont. „Wenn sich viele Sachen verändern, dann habe ich auch das Recht, dass ich mir Gedanken machen darf, wie die Zukunft aussieht.“ Erstmals Kontakt mit Mönchengladbach habe er in der Länderspielpause gehabt. „Ich habe zu meinem Berater gesagt, dass ich bis zur Länderspielpause kein einziges Wort über irgendetwas hören möchte. Das erste Treffen und Gespräch gab es in der Länderspielpause. Viele Argumente haben mich schlussendlich überzeugt.“

Foto: IMAGO