Gefragter Conteh bekennt sich zu St. Pauli: Folgt nun Beraterwechsel?

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Erik Schmidt

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Nachdem zuletzt sogar ein Rechtsstreit bezüglich seiner sportlichen Zukunft drohte, hat Christian Conteh nun selbst für Klarheit gesorgt. Der 20-Jährige bekannte sich zum FC St. Pauli.

„In den letzten Tagen wurde viel über mich geschrieben. Dazu möchte ich sagen, dass ich nochmals mit den Verantwortlichen gesprochen und klar signalisiert habe: Ich möchte und werde den Verein nicht verlassen. Ich fühle mich wohl hier und ich spüre das Vertrauen des Trainers und des Vereins – was mir sehr wichtig ist“, wird der Linksaußen auf der Homepage des Kizeklubs zitiert.

Contehs Berater Oheneba Brenya hatte in der ‚Hamburger Morgenpost‘ einen ablösefreien Wechsel des Talents angekündigt. Dabei prangerte er eine Klausel, mit der der Zweitligist Contehs Vertrag bis 2021 verlängert haben wollte, als rechtswidrig an. Der Spieler selbst war mit diesem Vorstoß offensichtlich nicht einverstanden.

„Ich habe mich nicht wirklich gut beraten gefühlt. Deshalb werde ich mich voraussichtlich dahingehend auch anders aufstellen“, so Conteh. Der Offensivakteur, der aktuell an einem Muskelfaserriss laboriert, schaffte in der laufenden Spielzeit den Sprung aus der U23 in den Profikader und kam bereits in neun Pflichtspielen (zwei Treffer) zum Einsatz. Daraufhin wurde er mit einigen Bundesligisten wie Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht.

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St. Pauli-Sportchef Andreas Bornemann zeigte sich derweil glücklich über das Ende der Spekulationen: „Die letzten Tage waren sicherlich keine leichte Zeit für ihn. Er ist ein junger Spieler, der seine Erfahrung sammeln musste. Jetzt geht es darum, den Blick nach vorne zu richten und sich auf die Reha zu konzentrieren, damit er schnellstmöglich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.“