Flick: "Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Mannschaft überzeugt ist, Tore zu schießen" | OneFootball

Flick: "Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Mannschaft überzeugt ist, Tore zu schießen"

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Für Hansi Flick war der 2:0-Sieg von Deutschland über Liechtenstein ein erster Schritt in die richtige Richtung. Allerdings ist sich der Bundestrainer bewusst, dass noch viel Arbeit auf den Trainerstab und die Mannschaft arbeitet.

Gegen tiefe Liechtensteiner erarbeitete sich Deutschland insgesamt 30 Torchancen, zu Buche standen nach 90 Minuten in St. Gallen aber nur zwei Tore. Hansi Flick hob nach dem Schlusspfiff bei RTL die Defensivstärke des Gegners hervor, betonte zugleich aber, die DFB-Elf sei erst am Anfang ihrer Entwicklung und könne noch nicht so weit sein, wie erhofft: "Ich habe der Mannschaft schon gesagt, dass sie (Liechtenstein, d. Red.) gut verteidigen können. Wir hätten gerne das ein oder andere Tor mehr geschossen, aber wir haben uns Chancen erarbeitet, hatten 30 Torschüsse. Es ist auch keine Selbstverständlichkeit bei der Mannschaft, dass sie überzeugt ist, diese Tore zu schießen", so der neue Bundestrainer.

Flick: "In der ersten Halbzeit war ich nicht ganz zufrieden"

Über die gesamten 90 Minuten gesehen war Flick aber auch mit einigen Dingen unzufrieden: "Es war das erste Spiel, der Gegner hat super verteidigt, wir haben in der ersten Phase im Spiel viele Chancen gehabt. Gerade in der ersten Halbzeit war ich nicht ganz zufrieden, weil wir 20 Minuten nicht so in dem Tempo gespielt haben. Du musst immer wieder versuchen, das Tempo hochzuhalten, sie zu Fehlern zu zwingen. Wir haben am Ende zu wenig aus unseren Chancen gemacht", erläuterte der 56-Jährige.

"Ich sehe das positiv: Wir haben gewonnen, es war ein Auftakt"

Von seinem Weg werde er sich aber nicht abbringen lassen, sagte Flick: "Man hat im Training gesehen, was für eine Qualität die Mannschaft hat. Ich sehe das positiv: Wir haben gewonnen, es war ein Auftakt", so der ehemalige Cheftrainer des FC Bayern, der ergänzte: "Aller Anfang ist nicht immer einfach, aber wir gehen weiter. Wir haben am Sonntag ein ganz wichtiges Spiel gegen Armenien. Wir haben einen langen Weg vor uns, aber wir kommen dahin, wo wir hinwollen. Man kann diese Dinge analysieren und versuchen, es besser zu machen. Das ist unsere Aufgabe."

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