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·27. März 2025

FC Bayern: Nur fünf aus zehn! Diesen Trend muss der FCB in der Bundesliga umdrehen

Artikelbild:FC Bayern: Nur fünf aus zehn! Diesen Trend muss der FCB in der Bundesliga umdrehen

Der FC Bayern München steuert auf die entscheidende Saisonphase zu. Will er Meister werden, muss der FCB einen negativen Trend umdrehen.

Hat der FC Bayern München ein Problem mit englischen Wochen? Schaut man auf die Bilanz in dieser Saison, dann ist diese zumindest nicht schlecht.


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Bisher spielten die Münchner fünfzehn Mal in der Bundesliga, nachdem sie unter der Woche in Pokal oder Champions League gefordert wurden. Neunmal gingen sie als Sieger vom Platz, viermal gab es ein Unentschieden und nur zweimal verlor man.

Allerdings sieht diese Statistik auch deshalb so gut aus, weil die Bayern in den ersten fünf dieser Spiele viermal gewinnen konnten. Hinzu kommt das 3:3 in Frankfurt, in dem man leistungstechnisch eigentlich das klar bessere Team war. Schon das letzte dieser fünf Partien, das 1:0 gegen den FC St. Pauli, war wacklig.

In den darauffolgenden zehn Partien holten die Münchner nur noch fünf weitere Siege. Unter anderem verlor man in Mainz und gegen Bochum. Gegen den BVB, Leverkusen und Union gab es jeweils nur Unentschieden.

FC Bayern: Bayer Leverkusen macht Druck

Ein Trend, der durchaus Sorgenfalten hervorrufen sollte. In den kommenden Wochen stehen noch mindestens zwei Spiele nach englischen Wochen an: Ein Heimspiel gegen den BVB sowie ein Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim. Beides Spiele, die man in der vergangenen Saison nicht gewinnen konnte, sogar verlor.

Bayer Leverkusen ist indes wieder dran – und hat nur noch eine englische Woche. Sechs Punkte trennen beide Teams. Die Bayern können sich immerhin auch auf das bessere Torverhältnis verlassen. Zwei Niederlagen würden der Werkself also noch nicht reichen, sollte sie alle restlichen Partien gewinnen. Erreicht Bayern das Halbfinale der Champions League, kommen zwei weitere englische Wochen hinzu.

Ein Auswärtsspiel in Leipzig und ein Heimspiel gegen Gladbach würden jeweils auf Hin- und Rückspiel in der Königsklasse folgen. Es sind durchaus Risikospiele für den Rekordmeister. Zumal in der Länderspielpause noch weitere Probleme dazugekommen sind.

FC Bayern: Rotation wird schwerer

Mit Dayot Upamecano und Alphonso Davies fallen zwei Spieler aus, die extrem wichtige Puzzleteile für das Aufbauspiel sind. Beide bestimmen mit ihren Fähigkeiten unter anderem darüber, wie schnell der Ball ins letzte Drittel kommt. Diese Qualität wird man nicht ersetzen können, gerade weil auch im Mittelfeld mit Aleksandar Pavlović ein spielstarker Spieler fehlt. Vincent Kompany gehen die Optionen für eine sinnvolle Rotation aus. Ohne Upamecano und Davies fehlt höchste Qualität, die man nur schwer auffangen kann.

Gegen tiefe Blöcke, die überwiegend in den kommenden Spielen zu erwarten sind, könnte das zu einem großen Problem werden. Die Bayern können sich keine Strauchler in der Liga mehr leisten. Zwar haben sie ein Polster auf Leverkusen, doch je kleiner das wird, umso größer wird der Glaube beim Konkurrenten an die Wende. Und je mehr Spiele die Münchner jetzt gewinnen, desto eher könnte dieser Glaube gebrochen werden.

Im Moment haben die Bayern in der Bundesliga nur zwei Punkte mehr geholt als zum selben Zeitpunkt in der vergangenen Saison. Damals hatte man zehn Punkte Rückstand auf Leverkusen. Der grundsätzliche Eindruck von der Mannschaft unter Kompany ist, dass sie stabiler geworden ist und dass sie auf Rückschläge wie zuletzt gegen Bochum und in Berlin-Köpenick reagieren kann.

Aber genau das gilt es jetzt zu beweisen. Vieles fokussiert sich derzeit auf die Champions League und auf Inter Mailand. Diesen Fehler darf man intern nicht machen. Die Bundesliga ist noch lange nicht entschieden. Mit zwei Siegen gegen St. Pauli und in Augsburg käme man dem Titel aber schon deutlich näher. Gut für die Bayern, dass beide Spiele nicht in englischen Wochen stattfinden.

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