Erstes Spiel im Jahr 2021: Mit dem FC Augsburg kommt die „graue Maus“ der Liga nach Köln

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Nach der Mini-Winterpause ist vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Augsburg. Mit Kapitän Jonas Hector zurück auf dem Feld? Und was kommt da überhaupt für eine Mannschaft aus Bayern angereist? Mehr Druck auf dem Kessel ist auf jeden Fall in Köln am Rhein – so viel ist sicher.

Der FC Augsburg ist nämlich die vielleicht gewöhnlichste Bundesligamannschaft überhaupt. Der FCA rangiert mit 16 Punkten aus 13 Spielen im Tabellenmittelfeld, es gibt wenig Diskussionen um Management und Trainer. Denn für den FC Augsburg ist immer was drin in einem Bundesligaspiel. Das beweisen Siege gegen eigentlich viel stärker eingeschätzte Gegner wie Borussia Dortmund oder auch die Durchstarter der Saison des 1. FC Union Berlin. Auch die Abstiegskandidaten aus Bielefeld und Mainz wurden geschlagen, gegen Wolfsburg, Freiburg, Schalke und Gladbach gab es jeweils einen Punkt.

Augsburg ist die „graue Maus“

Der FC Augsburg ist also relativ stabil unterwegs in der Bundesliga, das Team von Trainer Heiko Herrlich versteht es auch mal, den einen Punkt mitzunehmen und so dürfte der Abstiegskampf in diesem Jahr an Augsburg vorbeigehen. Trotzdem bleibt der FCA eine jener Mannschaften, die von Platz 15 bis 7 so ziemlich überall landen könnte in der Endabrechnung. Ein Vorteil ist genau dieses „Graue-Maus-Image“, denn Gegner des FCA rechnen sich in der Regel etwas aus, auch der 1.FC Köln, verrät Trainer Heiko Herrlich im klubeigenen TV-Kanal: „Köln wartet natürlich auf uns wie viele Mannschaften. Jeder denkt ja immer, er kann gegen uns punkten.“ Und einige Mannschaften lagen genau damit eben gehörig daneben.

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Allerdings haben die Augsburger das letzte Bundesligaspiel vor der verkürzten Winterpause gegen Frankfurt verloren. Und auch im DFB-Pokal war man im Heimspiel gegen Leipzig chancenlos unterlegen. Für Augsburg kam die Pause also gerade recht, könnte man meinen. Trotzdem: so eine richtige Auszeit ist diese Winterpause, die den Namen nicht verdient hat, eben nicht. Schuld daran nicht zuletzt mal wieder die Corona-Pandemie. FCA-Keeper Rafal Gikiewicz hatte zwar frei, blieb aber allein in Augsburg, anstatt nach Polen zu fahren wie sonst an den Feiertagen:  „Seit 12 Jahren erstmals ohne meine Frau, das ist nicht so einfach. Aber wir haben Corona und ich muss die Regeln akzeptieren, positiv bleiben und Fußball spielen.“

Mit Rückenwind aus dem Pokal

Für den 1. FC Köln galten die Einschränkungen natürlich auch. Aus dem Pokal nimmt das Gisdol-Team dafür aber Rückenwind mit zurück in die Bundesliga. Für den Trainer war die im Grunde nicht vorhandene Pause eher sogar positiv. Die Mannschaft sei „sofort wieder im Rhythmus.“ Und der Trend zeigte zuletzt deutlich nach oben. Treffen die Worte Heiko Herrlichs, dass der effzeh sich gegen Augsburg Einiges ausrechne, also zu? Markus Gisdol agierte bei dieser Frage auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Samstag auffallend zurückhaltend: „Augsburg hat seinen Stil, ist eine unglaublich dynamische Mannschaft, mit viel Tempo.“ Daher setzt Gisdol auf das Rezept, was seine Mannschaft zuletzt ausgezeichnet hat, stabile Defensive und punktuell aggressives Anlaufen: “Die Stabilität in unserer Defensive darf kein bisschen abweichen zu dem, wie wenn du gegen Dortmund oder Leipzig spielst.“ Es sei mindestens genauso schwierig wie in diesen Spielen, gegen Augsburg zu punkten.

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Ob Ismail Jakobs dafür zur Verfügung steht, ist fraglich. Dafür sicher wieder ein Kandidat für die Startelf ist Kapitän Jonas Hector. Im Sturm steht als einzige richtige Spitze nur Anthony Modeste zur Verfügung. Wer an vergangene Zeiten denkt, der könnte zur Überzeugung gelangen, dass der vielleicht spektakulärste Akteur im Kölner Kader genau der Richtige sein könnte, um die „Graue Maus“ aus Augsburg zu schlagen.

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