Elf des Spieltags: SGE-Zange und ein Werkself-Trio

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Niklas Levinsohn

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Am 21. Spieltag der Bundesliga spielten sich wieder einige Akteure mit starken Leistungen in den Vordergrund. Bayer Leverkusen ist nach dem Sieg gegen den BVB am zahlreichsten vertreten.

Tor

Alexander Schwolow (SC Freiburg): 20 Schüsse feuerten die Hoffenheimer ab, keiner davon fand den Weg ins Freiburger Tor. Das lag auch an Schwolows Paraden, mit denen der Schlussmann den knappen 1:0-Erfolg seiner Mannschaft festhielt.


Abwehr

Daley Sinkgraven (Bayer Leverkusen): Bockstarker Auftritt von Leverkusens Niederländer, der sich im Jahr 2020 in der Elf von Peter Bosz festgespielt hat. Gegen den BVB gewann Sinkgraven 79 Prozent seiner Zweikämpfe, beachtlich für einen Außenbahnspieler, und bereitete einen der vier Bayer-Treffer vor.

Dayot Upamecano (RB Leipzig): Mit 21 Jahren einer der heißesten Offensiven im europäischen Spitzenfußball die Stirn zu bieten ist schon eine Mammutaufgabe. Mit Bravour meisterte der Franzose diese und sicherte den Leipzigern mit seiner Rettungstat auf der Linie den ersten Punktgewinn in München.

Florian Hübner (Union Berlin): Hübner räumte in Unions Defensive konsequent ab, präsentierte sich als zuverlässige Größe im Aufbauspiel der Eisernen und sorgte mit dafür, dass Bremen schon wieder vor heimischer Kulisse ohne eigenen Torerfolg blieb.


Mittelfeld

Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt): Als Notnagel auf die rechte Außenbahn gestellt, ist Chandler aktuell wahrscheinlich der beste Frankfurter im Jahr 2020. Gegen Augsburg erzielte der US-Nationalspieler seine Saisontore drei und vier, strafte seine Kritiker erneut Lügen.

Filip Kostić (Eintracht Frankfurt): Der Serbe stand seinem SGE-Kollegen auf der anderen Seite in nichts nach, Im Gegenteil. Kostić schnürte ebenfalls einen Doppelpack beim 5:0-Kantersieg und bereitete nebenbei noch zwei weitere Treffer vor.

Matthias Zimmermann (Fortuna Düsseldorf): Der 27-jährige ist einer der wenigen Bundesliga-Profis, die keine einzige Minute in dieser Saison verpasst haben. Nach dem Tor im Pokal hat er gegen Wolfsburg gleich einen nachgelegt und somit auch großen Anteil an dem wichtigen Punktgewinn im Abstiegskampf.

Lars Bender (Bayer Leverkusen): Der Kapitän der Werkself ging mit Einsatzbereitschaft voran und erzielte per Kopf auch noch den Siegtreffer. Viel mehr kann man nicht verlangen.


Angriff

Marius Bülter (Union Berlin): Das Hochgefühl der Bremer nach dem Pokalcoup gegen Borussia Dortmund hat Bülter im Alleingang zunichte gemacht. Die Leihgabe des Drittligisten (!) aus Magdeburg schnürte gegen Werder seinen zweiten Bundesliga-Doppelpack.

Kevin Volland (Bayer Leverkusen): Nach zwei Partien ohne eigenen Torerfolg war Volland gegen Dortmund gleich doppelt erfolgreich. Es waren die Saisontreffer acht und neun des Bayer-Angreifers, der kurz vor der Pause den so wichtigen 2:2-Ausgleichstreffer erzielte.

Robin Quaison (FSV Mainz 05): In Abwesenheit des lange verletzten Jean-Philippe Mateta ist der Schwede an der Aufgabe gewachsen und darf sich seit dem vergangenen Spieltag über eine zweistellige Anzahl an Saisontoren freuen. Quaison schenkte der Hertha gleich drei Dinger ein.