Elf des Spieltags: Fass-Anstich in München, Zahnarzt in Leverkusen | OneFootball

Elf des Spieltags: Fass-Anstich in München, Zahnarzt in Leverkusen

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Matti Peters

In Dortmund schauen die Ninja Turtles vorbei, in München wird es feuchtfröhlich und in Berlin können sie doch noch gut einkaufen. Hier kommt unsere Elf des Spieltags.

Tor

Timo Horn (Köln): Beide Trainer des Topspiels am Samstagabend schwärmten im Anschluss von dem überragendem Schlussmann der Kölner. Horn rettete seiner Mannschaft in vielen Szenen das Remis. Besonders Clutch war sein Save in der 91. Minute als Leipzigs Dominik Szoboszlai vollkommen frei vor seinem Kasten auftauchte.



Abwehr

David Raum (Hoffenheim): Der Neuzugang der TSG hat sich schnell integriert und marschiert die Linie rauf und runter. Gegen Bielefeld lieferte er erneut eine solide Leistung und hatte großen Anteil an der defensiven Stabilität.

Reece Oxford (Augsburg): Augsburg bleibt für Gladbach weiterhin ein schweres Pflaster, in den letzten fünf Spielen wurde nur einmal gewonnen. Auch am Samstag bissen sich die Fohlen die Zähne an der Augsburger Defensive aus. Allen voran Reece Oxford lieferte eine blitzsaubere Leistung im Augsburger Bollwerk, das am Ende noch mit drei Punkten belohnt wurde.

Kevin Mbabu (Wolfsburg): Normalerweise haben die Gegenspieler von Filip Kostić wenig zu lachen. Mbabu machte seine Sache gegen den Serben aber größtenteils sehr ordentlich und schaltete sich immer wieder in die Offensive der Wölfe ein.

Raphaël Guerreiro (Dortmund): Kann der Ninja Turtle des BVB eigentlich normale Tore schießen? In dieser Saison geht das wohl nur sensationell. Gegen Union lieferte er den nächsten Cowabunga-Moment mit seinem Volley. Meister Splinter wäre stolz.

Mittelfeld

Joshua Kimmich (Bayern): Der Wadenbeißer und Dirigent stach beim Schützenfest gegen Bochum mit einem Doppelpack und viel Energie heraus. Sein erstes Tor hätte selbst Chuck Norris nicht besser versenkt. Ein Roundhouse-Kick der Extraklasse.

Florian Wirtz (Leverkusen): Bayers Juwel lieferte erneut ein herausragendes Spiel gegen den VfB. Eine Torvorlage und der wichtige Treffer in Unterzahl, der Stuttgart letztlich den Zahn zog. Das alles mit zarten 18. Wie gern wären wir nochmal so jugendlich.

Jurgen Ekkelenkamp (Hertha): Herthas Neuzugang schlug direkt ein, machte ein Tor selbst und zwang Fürths Bauer durch seine Präsenz zum siegbringenden Eigentor.

Angriff

Leroy Sané (Bayern): Das Oktoberfest fällt dieses Jahr erneut aus. Der Nationalspieler hat im Wiesn-Trikot dennoch den Hammer ausgepackt und das Fass angestochen. „O’zapft is!“ hieß es nach dem Traumfreistoß. Danach sprudelte die bayrische Offensive so richtig.

Erling Haaland (Dortmund): Mehr Buden als Spiele für den BVB. Das Sturmjuwel der Borussia kann nicht aufhören zu treffen. Auch Union schenkte Haaland wieder einen Doppelpack ein. Allein sein Heber in den Dortmunder Abendhimmel, der doch noch irgendwie den Weg ins Tor fand, rechtfertigt die Nominierung für unsere Topelf.

Dominik Szoboszlai (Leipzig): War gegen Köln der beste Rasenballsportler auch wenn ihm kein eigener Treffer gelang. Wann immer es gefährlich wurde, hatte der Ungar sein Fuß im Spiel. Servierte den Ausgleich per Ecke.