Eintracht Frankfurt | Hellmann widerspricht Bobic und Hütter

Logo: 90PLUS

90PLUS

Artikelbild: https://image-service.onefootball.com/crop/face?h=810&image=https%3A%2F%2Fwww.neunzigplus.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F05%2F1002184707-scaled.jpg&q=25&w=1080

News | Der Sprecher des Vorstandes von Eintracht Frankfurt, Axel Hellmann, hat sich zu den letzten Negativergebnissen der SGE geäußert. Und präsentiert einen anderen Blick auf die Situation als Bobic und Hütter.

Eintracht Frankfurt – Hellmann kritisiert „Schönrederei“

Bei Eintracht Frankfurt verliefen die letzten Wochen dramatisch. Nach zwischenzeitlich komfortablem Vorsprung auf Platz Fünf sieht nun alles danach aus als hätte man die Chance auf einen Champions-League-Platz verspielt. Eine Situation, die vielen Fans verständlicherweise sauer aufstößt. Immer wieder werden auch die Wechselbemühungen sowohl von Fredi Bobic (51) als auch von Trainer Adi Hütter (49) während der laufenden Saison kritisiert. Gestern, nach der empfindlichen Niederlage gegen den Tabellenletzten aus Schalke, nannte sogar Sebastian Rode (30) im Interview nach dem Spiel die Trainersituation als einen Knackpunkt. Doch weder Bobic noch Hütter wollen von ihrer Mitverantwortung etwas wissen.

Sowohl Sportdirektor als auch Coach äußerten sich in den letzten Wochen immer wieder relativierend. Der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung war dann am gestrigen Abend erreicht. Statt Bedauern oder Eingeständnis ordnete Bobic nach einem 4:3 gegen ein historisch schlechtes Schalke die sichere Europa-League-Qualifikation als großen Erfolg ein. Selbst wenn dies rein faktisch in ein paar Wochen so eingeordnet werden könnte, eine bemerkenswerte unsensible Aussage zu diesem Zeitpunkt. Nun äußerte sich der Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt, Axel Hellmann (49), gegenüber dem Kicker. Auch Hellmann scheint das Verständnis für die jüngsten Aussagen der beiden Wechselnden auszugehen. „Wenn du aus den Spielen gegen Mainz und Schalke nur einen Punkt holst, hast du sportlich versagt. Die Leistung auf Schalke war blamabel. Das ist nicht der Zeitpunkt, sich über den fünften Platz zu freuen oder als Erfolg zu verkaufen. Diese Schönrederei ist das falsche Signal.“, so der Funktionär mit deutlichen Worten.

Photo by Imago

In diesem Artikel erwähnt
Impressum des Publishers ansehen