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·30. Januar 2024

Ehemaliger 1860-Kassenwart: "Spaltende und machtgeile Gremiumsmitglieder spinnen Intrigen"

Artikelbild:Ehemaliger 1860-Kassenwart: "Spaltende und machtgeile Gremiumsmitglieder spinnen Intrigen"

VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Der TSV 1860 macht in diesen Tagen seinem Ruf als Komödienstadel alle Ehre. Es könnte aber auch die Chance auf einen kompletten Neubeginn an der Grünwalder Straße 114 sein.


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Nachdem zunächst Vize-Präsident Hans Sitzberger vom Verwaltungsrat zum Abschuß frei gegeben worden ist, ist jetzt auch bekannt geworden, dass Heinz Schmidt nicht länger sein Amt als Stellvertreter von Robert Reisinger ausüben will. Die Gerüchte gibt es schon seit Monaten, dass der Steuerberater aus Wasserburg aufhören will.

Herbert Hagen, früherer Kassenprüfer bei 1860, beobachtet die aktuellen Entwicklungen ganz genau. Er hat vor Jahren sein Amt aufgegeben, weil er mit Robert Reisinger nicht konnte. Der Ober-Löwe habe ihm zudem vorgeworfen, dass er “zu kritisch” sei.

Kurz nachdem Sitzberger vom Verwaltungsrat an den Pranger gestellt wurde, schrieb Hagen folgenden Kommentar in diversen Kommentarspalten: “Beschämend, unmenschlich, unerträglich, peinlich und im höchstem Maße eigennützig. Spaltende und machtgeile Gremiumsmitglieder und ein jähzorniger, ja heillos überforderter ‘Präsident’ spinnen Intrigen, treiben Machtspiele und führen die Löwen ins totale Chaos und in den Abgrund!”

Hagens Wunsch: “Jetzt sind die Bayerische Martin Gräfer und die Stadtsparkasse München gefragt. Weshalb sich Beatrix Zurek sowie Sebastian Seeböck für so etwas hergeben und instrumentalisieren lassen, entzieht sich meiner Kenntnis und ist nicht nachzuvollziehen. Ihre Reputation hat großen Schaden genommen. Und warum eröffnet man eine mediale öffentliche Schlammschlacht? Da fehlt es nicht nur an der nötigen Professionalität, sondern auch an grundsätzlichen Kompetenzen.”

Aus seiner Sicht habe der Verwaltungsrat keine Zukunft mehr bei 1860: “Der aktuelle VR hat fertig. So geht man nicht mit einem jahrelang engagierten und unermüdlichen Mitstreiter Hans Sitzberger um. Man will offensichtlich über den Weg einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung Thomas Probst schnellstmöglich zum Nachfolger von Hans Sitzberger krönen. Cliquenwirtschaften und Seilschaften wohin man blickt… Fähigkeiten, Kompetenzen, Professionalität hingegen Fehlanzeige. Es ist höchste Zeit für einen Neuanfang ohne die spaltenden Elemente in den überforderten Gremien. Die aktuell handelnden Protagonisten haben gänzlich versagt.”

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