fussball.news

Camavinga: Bricht der BVB für einen 17-Jährigen seinen Transferrekord?


Borussia Dortmund ist als Klub an der Schwelle der europäischen Elite in einem Zustand ständiger Personalwechsel. Die besten Spieler sehen den BVB für gewöhnlich als Durchgangsstation. So wäre es sicher auch bei Eduardo Camavinga, der ein absoluter Wunschspieler für den Sommer sein soll.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach gilt der Mittelfeldspieler von Stade Rennes als potenzieller Königstransfer der Schwarzgelben für die kommende Saison. Bemerkenswert ist das vor allem, weil der in Angola geborene Juniorennationalspieler Frankreichs erst im November 18 Jahre alt wird. Dass der BVB bei Teenagern seinen Hut in den Ring wirft, hat dabei an sich keinen großen Nachrichtenwert. Gerade erst zog der Klub schließlich Erling Haaland an Land. Allerdings sind bei Camavinga schwindelerregende Summen im Spiel. Der Mittelfeldspieler würde den BVB wohl eine neue Rekordablöse kosten.

Argumente wie bei Haaland

Bis zu 50 Millionen Euro sind dem Magazin zufolge aufgerufen, um den Stammspieler aus Rennes loszueisen. Der Linksfuß steht beim aktuellen Tabellendritten der Ligue 1 noch bis 2022 unter Vertrag. Ein Verbleib über das Saisonende hinaus gilt aber als eher unwahrscheinlich, weil Klubs bei Camavinga Schlange stehen. Dortmund setzt dem Vernehmen nach darauf, den Spieler mit einer guten kurzfristigen Perspektive auf viele Spielanteile zu locken. Wie beim Haaland-Transfer käme Borussia Dortmund zugute, dass in der jüngeren Vergangenheit einige Top-Talente beim Vizemeister den nächsten Schritt geschafft haben.

Vorteil durch Puma?

Möglich scheint auch, dass der BVB durch seinen Anteilseigner Puma im Vorteil wäre. Der Konzern gehört zur Kering-Gruppe, deren Besitzer Francois Pinault über seine Finanzholding Artemis auch Stade Rennes zu seinem Portfolio zählt. Schon beim Wechsel von Ousmane Dembele aus der Bretagne ins Ruhrgebiet im Jahr 2016 half Puma dem Vernehmen nach nach. Zudem suggerierte ein Bericht des Internetportals The Athletic zuletzt eine Involvierung von Puma-Chef Björn Gulden beim Haaland-Transfer. Der norwegische Ex-Profi habe seinem Landsmann, der bei Nike unter Vertrag steht, ein Angebot gemacht, dank dessen Berater Mino Raiola eine bessere Basis für Verhandlungen mit dem amerikanischen Sportartikel-Riesen habe.