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·14. September 2023
BVB-Wildern: Nur Union & TSG holten mehr Bundesliga-Erfahrung
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·14. September 2023
Borussia Dortmund hat sich im abgelaufenen Transfersommer vier externe Neuzugänge gesichert. Mit Ramy Bensebaini, Niclas Füllkrug, Felix Nmecha und Marcel Sabitzer sind dabei ausschließlich Profis gekommen, die sich in der Bundesliga bereits auskennen. Damit setzten die Schwarzgelben einen Trend der vergangenen Jahre fort.
Kein anderer Verein hat sich in der jüngeren Vergangenheit derart regelmäßig bei der unmittelbaren innerdeutschen Konkurrenz bedient wie der aktuelle Vizemeister. Aus der aktuellen mutmaßlichen A-Elf des BVB sind nur vier Spieler nicht von einem anderen Bundesligisten nach Dortmund gewechselt: Kapitän Emre Can und Stürmer Sebastien Haller hatten zwar schon deutsche Erstliga-Erfahrung, kamen aber von ausländischen Klubs (Juventus und Ajax), Karim Adeyemi und Donyell Malen (zuvor RB Salzburg und PSV) haben erst in Dortmund ihr Bundesliga-Debüt gefeiert.
Mit den Verpflichtungen von Bensebaini, Füllkrug, Nmecha und Sabitzer sind sich die Verantwortlichen also gewissermaßen treu geblieben. Die Hoffnung bei Transfers aus der Bundesliga liegt auf der Hand: Die Spieler sollen weniger Anlaufzeit benötigen, weil sie sich an das Niveau und das Leben in Deutschland nicht erst gewöhnen müssen. Besonders im Sommer 2023 stand offensichtlich auch Erfahrung weit oben auf der Wunschliste, immerhin ist nur Nmecha weniger als 28 Jahre alt.
Auf 454 Bundesliga-Spiele haben es die vier BVB-Neuzugänge zusammen gebracht, wie kicker.de vorrechnet. Nur zwei Konkurrenten haben demnach noch mehr Erfahrung in der Beletage des deutschen Fußballs eingekauft: Union Berlin sicherte sich 564 Spiele, bei der TSG Hoffenheim waren es 473. Der FC Bayern übrigens, dem seit Jahrzehnten vorgeworfen wird, die Bundesliga-Konkurrenz gezielt zu schwächen, landet mit 292 Spielen von Raphael Guerreiro und Konrad Laimer lediglich auf Platz sieben. Am wenigsten auf Erfahrung setzten die Aufsteiger SV Darmstadt und 1.FC Heidenheim, wobei es in beiden Fällen auch eine Frage gewesen sein dürfte, welche Spieler sich diese Klubs leisten konnten.
1. Union Berlin, 564 Spiele
2. TSG Hoffenheim, 473 Spiele
3. Borussia Dortmund, 454 Spiele
4. VfB Stuttgart, 373 Spiele
5. Bayer Leverkusen, 368 Spiele
6. Eintracht Frankfurt, 306 Spiele
7. FC Bayern, 292 Spiele
8. SC Freiburg, 274 Spiele
9. RB Leipzig, 242 Spiele
11. VfL Bochum, 227 Spiele
12. 1.FC Köln, 198 Spiele
13. FC Augsburg, 188 Spiele
14. Werder Bremen, 151 Spiele
15. Borussia Mönchengladbach, 68 Spiele
16. VfL Wolfsburg, 52 Spiele
17. SV Darmstadt, 37 Spiele
18. 1.FC Heidenheim, 25 Spiele
(Angaben via kicker.de)
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