đŸŽ„ Buli-Highlights: Bayern klettert auf Zwei, Wolfsburg zerlegt Frankfurt | OneFootball

Icon: OneFootball

OneFootball

Annika Becker·4. Dezember 2022

đŸŽ„ Buli-Highlights: Bayern klettert auf Zwei, Wolfsburg zerlegt Frankfurt

Artikelbild:đŸŽ„ Buli-Highlights: Bayern klettert auf Zwei, Wolfsburg zerlegt Frankfurt

Platzverweise, Traumtore, ein verschossener Elfmeter, Comebacks und Premieren: Viel war los am 9. Spieltag der Bundesliga. So rĂŒckte Bayern MĂŒnchen an Eintracht Frankfurt vorbei auf den zweiten Platz und der SV Meppen setzt sich weiter von den AbstiegsplĂ€tzen ab.


Bayer Leverkusen vs. Turbine Potsdam 3:0 (1:0)

Bei der Turbine war Teninsoun Sissoko nach ihrer HĂŒftoperation im Sommer erstmals wieder in der Startelf, verletzte sich aber in der ersten HĂ€lfte so, dass sie ausgewechselt werden musste. Da stand es bereits 1:0 fĂŒr Leverkusen durch einen Lupfer von Kristin Kögel ins lange Eck (23.).

Die Gastgeberinnen zeigten ansprechende Offensivkombinationen, auch weil Potsdam ihnen den Platz dafĂŒr ließ. Einen ganz besonderen Sahnetag erwischte Jill Bayings, die alle drei Treffer vorbereitete. Milena Nikolić kam kurz vor Schluss noch zu ihrem Bundesliga-Comeback.

Potsdam hingegen befindet sich weiter im freien Fall, neben Sissoko musste auch Amber Barrett verletzt ausgewechselt werden und Jennifer Cramer holte sich nach kaum einer Viertelstunde auf dem Platz eine unnötige Gelb-Rote-Karte ab, weil sie sich laut beschwerte.


SV Meppen vs. FC Köln 1:0 (0:0)

Der SV Meppen setzt sich weiter vom unteren Ende der Tabelle ab und steht jetzt bei 12 Punkten. Dabei kam den EmslĂ€nderinnen zugute, dass Köln in Person von Weronika Zawistowska in der 64. Minute eine Gelb-Rote-Karte sah, sie hatte sich bei einem Freistoß in den Weg gestellt. Irritation um diese Entscheidung gab es, weil Schiedsrichterin Weigelt die Rote Karte erst mit einiger Verzögerung nachzog.

Der FC war bis dahin eigentlich gut in der Partie, kam auch in Unterzahl zu Chancen und bekam sogar einen Elfmeter zugesprochen. Den setzte Islacker allerdings neben das Tor (80.). Dann ließ sich der FC kurz vor Schluss auskontern: Ein langer Ball auf die gestartete Andrade, dann ein Querpass auf die gerade erst eingewechselte Vildan Kardesler in der Mitte und plötzlich fĂŒhrte das Heimteam (87.). FĂŒr Kardesler war es das erste Bundesligator ihrer Karriere.


SGS Essen vs. Werder Bremen 0:0 (0:0)

Im ruppigen direkten Abstiegskampfduell stand es lange 0:0, Vivien Endemann und Antonia Baaß hatten die besten Gelegenheiten fĂŒr Essen in der ersten HĂ€lfte. Werder Bremen kam kurz vor der Pause durch Lina Hausicke fast zur FĂŒhrung, ihr Ball aus kurzer Distanz ging aber nur an den Außenpfosten. Ans Aluminium ging auch ein Kopfball von Nina RĂ€cke in der 50. Minute.

Überhaupt gehörten in der zweiten HĂ€lfte die grĂ¶ĂŸten Chancen der SGS, allerdings waren die AbschlĂŒsse entweder abgefĂ€lscht wie von Elmazi in der 72. Minute oder die 17-jĂ€hrige Hannah Etzold konnte bei ihrem BundesligadebĂŒt gegen Ramona Maier klĂ€ren.

Die TorhĂŒterin hatte mehrmals GlĂŒck, da sie in der 81. bedrĂ€ngt von Maier einen Ball nicht zu packen bekam und der Ball zu Annalena Rieke prallte, diese brachte den Ball aber nicht ĂŒber die Linie. Und in der 86. bekam die SGS einen fragwĂŒrdigen Handelfmeter, Kowalski schoss aber an die Latte. In der 90. Minute zeichnete sie sich durch eine Parade gegen Maier aus.


VfL Wolfsburg vs. Eintracht Frankfurt 5:0 (3:0)

Der VfL war fast das komplette Spiel ĂŒber drĂŒckend ĂŒberlegen, Trainer Tommy Stroot sprach nach der Partie von einer der besten Leistungen der bisherigen Saison Wolfsburgs. Jill Roord gelang ein Dreierpack und zwischendurch konnte man das GefĂŒhl bekommen, dass Wolfsburg mit Blick auf die Champions League unter der Woche gar nicht das höchste Tempo gehen muss.

Denn Frankfurt zeigte vor allen in Halbzeit eins eine schwache Leistung, neben einigen individuellen Fehlern waren ein taktischer und technischer QualitĂ€tsunterschied zwischen den Ersten und den vor dem Spieltag Zweiten zu sehen. Niko Arnautis sagte nach der Partie: „Wir haben eine Hausaufgabe in Sachen Konsequenz und EffektivitĂ€t erhalten.“ Er lobte aber die Leistungssteigerung seines Teams in der zweiten HĂ€lfte. Allerdings sind die sichtbaren Probleme der Eintracht nicht neu.


SC Freiburg vs. MSV Duisburg 4:1 (0:1)

Im Dreisamstadion spielte sich die unterhaltsamste Partie des Wochenendes ab, der Verein hatte zum Weihnachtsspiel geladen, das Publikum holte die NikolausmĂŒtzen und nach der Pause auch ein paar Bengalos raus. Der SC setzte Duisburg von Beginn an stark unter Druck und zwang TorhĂŒterin Kari NĂ€rdemann zu mehreren Rettungstaten.

So fiel das erste Tor völlig ĂŒberraschend auf der anderen Seite, als sich Vanessa FĂŒrst auf der rechten Seite durchsetzte und Zielinski fand (28.). Trotz mehrerer hochkarĂ€tiger Chancen gelang Freiburg der Ausgleich erst in der 56. Minute durch Riola Xhemaili und dann war jeder Treffer schöner als der vorherige. Besonders sehenswert waren Janina Minges Tor zum 3:1 (68.) per Volley ins linke Eck und Hasret Kayıkçıs 4:1 per Heber in der 91. Minute.


TSG Hoffenheim vs. Bayern MĂŒnchen 0:4 (0:1)

Am Freitagabend setzte sich Bayern MĂŒnchen deutlich gegen die TSG Hoffenheim durch, obwohl die Gastgeberinnen zwischendurch sehr nah am Ausgleich waren. Die FĂŒhrung der MĂŒnchenerinnen fiel schon in der 5. Minute durch einen Kopfball von Rall. Das 2:0 folgte erst in der 63. Minute durch Linda Dallmann, kurz davor hatte die TSG die stĂ€rkste Phase des Spiels und wĂ€re fast zum Ausgleich gekommen. Lea SchĂŒller gelangen die Saisontreffer fĂŒnf und sechs – und somit ihr 100. Bundesligator im 176. Bundesligaspiel.


Alle Spiele im Überblick

TSG Hoffenheim vs. Bayern MĂŒnchen 0:4 (0:1)

VfL Wolfsburg vs. Eintracht Frankfurt 5:0 (3:0)

SC Freiburg vs. MSV Duisburg 4:1 (0:1)

Bayer Leverkusen vs. Turbine Potsdam 3:0 (1:0)

SV Meppen vs. FC Köln 1:0 (0:0)

SGS Essen vs. Werder Bremen 0:0 (0:0)