Borussias Frauen müssen im Pokalhalbfinale in Warbeyen ran | OneFootball

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Borussia Mönchengladbach

·4. Mai 2022

Borussias Frauen müssen im Pokalhalbfinale in Warbeyen ran

Artikelbild:Borussias Frauen müssen im Pokalhalbfinale in Warbeyen ran

Vor rund zwei Wochen trafen Borussia und der VfR SW Warbeyen in der Frauen-Regionalliga West aufeinander, da konnte die Mannschaft von Chefcoach Christian Klein einen spannenden und letztlich knappen 4:3-Sieg einfahren. Bereits zur Pause führten die Fohlen mit 4:1, ließen Warbeyen in der zweiten Hälfte aber noch einmal bis auf ein Tor rankommen. „Der Spielverlauf zeigt, dass Warbeyen unangenehm sein und sich auch Chancen gegen uns ausrechnen kann. Wir sind auf jeden Fall gewarnt“, sagt Klein über das vergangene Duell in der Liga und ergänzt schmunzelnd: „Natürlich wollen wir es dieses Mal nicht noch einmal so spannend machen. Wenn aber erneut viele Tore fallen, wir aber gewinnen, nehme ich das auch gerne an, aber es ist nicht so gut für meine Nerven.“

Im Pokalspiel werden dem Coach einige Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen. Die Langzeitverletzten Sam Drissen und Louisa Schmitz fallen ohnehin aus, Melina Moll kann nach zwar nach ihrem langen Zwangspause wieder Passübungen absolvieren, ist aber noch keine Option. Darüber hinaus fallen Sarah Abu Sabbah, Madita Giehl und Jessica Hackenberger verletzt aus.


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"Vorweggenommenes Finale"

Für Christian Klein ist die Halbfinalbegegnung gegen Warbeyen „das vorweggenommene Finale.“ Im ersten Halbfinale konnte sich Bezirksligist Rhenania Bottrop gegen SV Heißen Mülheim durchsetzen (1:0), sodass der Coach im Falle des Finaleinzugs optimistisch nach vorne blickt: „Es ist schade, dass beide Regionalligisten sich schon im Halbfinale treffen, aber wir nehmen es wie es kommt. Mit Bottrop wartet ein vermeintlich leichterer Gegner auf uns. Aber auch da müssten wir erst bestehen.“

Um jetzt gegen Warbeyen nicht wieder drei Tore zu kassieren und zu viel Spannung aufkommen zu lassen, fordert Klein ein abgeklärtes Spiel von seiner Mannschaft: „Wir müssen souveräner spielen und weniger zulassen. Der Fokus wird schon auf einer stabilen Defensive liegen, in der Liga haben wir gegen Warbeyen uns die Kugel quasi mehrfach selber ins Tor gelegt“, moniert der VfL-Trainer. Diese Aufgabe wird gewiss nicht leicht, müssen die Fohlen doch dieses Mal erst die knapp 100 Kilometer nach Warbeyen fahren und außerdem vor Auswärtspublikum spielen. „Die Englische Woche spüren wir definitiv, dann dazu die Reise und am Wochenende geht es schon in der Liga weiter. Das wird hart“, so Klein. Am kommenden Sonntag (13:00 Uhr) spielen Borussias Frauen im Grenzlandstadion gegen den SV Menden.

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