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·30. August 2025
Beide nach Frankreich? Zwei teure Leipzig-Flops vor Abgang

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·30. August 2025
Der Sommer stand bei RB Leipzig im Zeichen des Umbruchs. Die Roten Bullen verloren wichtige Spieler wie Benjamin Sesko oder Xavi Simons und füllten ihren Kader vor allem mit jungen Talenten auf. Vor dem Ende des Transferfensters am Montag dürften noch zwei weitere Spieler gehen.
Sowohl Arthur Vermeeren als auch Lustharel Geertruida werden derzeit von Olympique Marseille umworben. Der Wechsel des Belgiers zum Ligue-1-Klub scheint sogar schon fix zu sein: Laut Fabrizio Romano haben sich die Roten Bullen mit OM auf eine Leihe von Vermeeren geeinigt.
Im Leihdeal des Mittelfeldspielers ist eine Kaufoption integriert, die laut Sky-Reporter Philipp Hinze bei 21 Millionen Euro (plus zwei Millionen Euro Boni) liegt. Zudem übernimmt Marseille, das auch drei Millionen Euro Leihgebühr zahlt, sein volles Gehalt. Schon am Samstag soll Vermeeren in den Süden Frankreichs fliegen.
Arthur Vermeeren steht vor dem Abschied / Luciano Lima/GettyImages
Besonders bitter: Erst im Winter verpflichtete Leipzig den 20-jährigen Belgier im Rahmen einer Leihe mit Kaufpflicht. Damals überwiesen die Sachsen stolze 20 Millionen Euro an Atletico Madrid. Dieser Summe konnte Vermeeren aber nie so richtig gerecht werden, weshalb ein Abschied für alle Seiten die sinnvollste Lösung zu sein scheint. Unter Trainer Ole Werner spielte Vermeeren zuletzt gar keine Rolle mehr.
Gut möglich, dass Geertruida seinem Teamkollegen nach Marseille folgt. Laut Romano befinden sich Olympique und RB in Gesprächen über einen Wechsel des Niederländers, der an einem Transfer interessiert sein soll.
Ganz so weit wie bei Vermeeren ist der Transfer des rechten Außenverteidigers aber nicht. Laut Hinze besteht zwar ein Austausch zwischen Leipzig, Marseille und Geertruida, doch auch Atalanta Bergamo ist nach wie vor involviert. Die Gespräche mit den Italienern seien aber zuletzt nicht vorangekommen.
Ähnlich wie bei Vermeeren kann auch bei Geertruida nur von einem teuren Missverständnis die Rede sein. Im vergangenen Sommer kam der 25-Jährige ebenfalls für 20 Millionen Euro von Feyenoord Rotterdam, überzeugte in der schwachen Vorsaison seiner Mannschaft aber nur selten. Seinen Stammplatz hat der Niederländer inzwischen an Ridle Baku verloren.
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