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·5. Dezember 2023

Bayerns Verteidigersuche: Viele Kandidaten, keine konkrete Spur

Artikelbild:Bayerns Verteidigersuche: Viele Kandidaten, keine konkrete Spur

Die Winterpause in der Fußball Bundesliga rückt immer näher. Zeitgleich steht die nächste Transferperiode bevor. Beim FC Bayern laufen schon jetzt die Vorbereitungen für das Winter-Transferfenster. Die Münchner wollen bzw. müssen sich vor allem in der Defensive verstärken. FCBinside blickt auf die bisher gehandelten Kandidaten für die Abwehr und deren aktuelle Situation.

Es ist noch nicht lange her, da erlebten die Bayern eine herbe Niederlage auf dem Transfermarkt: bis zur letzten Sekunde kämpfte der deutsche Rekordmeister um Mittelfeld-Motor Joao Palhinha vom FC Fulham aus der englischen Premier League. Doch der Wunschtransfer von Trainer Thomas Tuchel scheiterte auf den letzten Metern und der Portugiese, der sich bereits auf dem Münchner Vereinsgelände befand, musste verdutzt die Heimreise antreten.


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Im bald anstehenden Transferfenster wollen die Bayern diesmal vorausschauender agieren und haben sich klare Ziele in Sachen Neuzugänge gesetzt. Vor allem in der Abwehr wurden bislang einige prominente Namen gehandelt.

Bayerns Transferziele in der Premier League

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Foto: Getty Images

Nachdem die Bayern mit Harry Kane einen absoluten Top-Neuzugang aus der Premier League verpflichten konnten, streckten sie ihre Fühler auch nach defensiven Verstärkungen aus der englischen Top-Liga aus.

Zu nennen sind hier Raphael Varane von Manchester United und Takehiro Tomiyasu von dem FC Arsenal, mit denen sich der FC Bayern beschäftigen. Der 30-Jährige Varane scheidet aber wohl aufgrund des enormen Gehalts in Höhe von rund 17 Millionen Euro aus. Dazu kommt, dass die Red Devils, trotz seiner geringen Einsatzzeiten unter Erik ten Hag, nicht bereit sind, den französischen Nationalspieler abzugeben.

Die Gunners haben ebenso kein Interesse, sich von Tomiyasu zu trennen und wollen den Japaner, der noch bis Juni 2025 an die Londoner gebunden ist, sogar mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung ausstatten. Bereits im vergangenen Sommer waren die Münchner am 37-fachen Nationalspieler Japans dran.

Defensiv-Allrounder Martinez rückt in den Fokus

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Der nächste Kandidat für die bayerische Defensive ist Ronald Araujo vom FC Barcelona. An der Säbener Straße beobachtet man den 24-Jährigen wohl bereits seit zwei Jahren, Coach Tuchel outete sich intern als großer Fan von ihm. Doch auch hier ist die Ausgangsposition für die Münchner nicht rosig, denn die Katalanen sollen den Bayern-Verantwortlichen bereits klar vermittelt haben, dass man Araújo über 2026 hinaus an sich binden will.

Zu guter Letzt hat es mit Waldemar Anton auch ein Spieler aus der heimischen Bundesliga angeblich auf den Transferwunschzettel des FC Bayern geschafft. Anton, der mit dem VfB Stuttgart aktuell für Furore in der Bundesliga sorgt, ist ein Grund für die defensive Stabilität der Schwaben und wurde zuletzt auch als Kandidat für Neu-Nationaltrainer Julian Nagelsmann und die deutsche Nationalmannschaft gehandelt. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße sollen Antons Weg weiter aufmerksam verfolgen und eventuell auch bereit sein, beim 27-Jährigen anzuklopfen. Anton hingegen fühlt sich beim VfB sehr wohl und spielt mit dem Gedanken seinen Vertrag frühzeitig zu verlängern.

Der aktuellste Name auf der Verteidigerliste der Bayern könnte der Spanier Arnau Martinez vom FC Girona sein. Er ist Rechtsverteidiger, kann aber auch Innenverteidiger spielen und half sogar schon als Linksverteidiger und im rechten Mittelfeld aus. Ein Defensiv-Allrounder ganz nach dem Geschmack der Münchner also. Das Problem: Wie Sport1 berichtet, gibt es FCB-intern Zweifel, ob der spanische U21-Nationalspieler eine Sofort-Verstärkung für die Bayern wäre.

Laut Informationen des TV-Senders haben die Münchner, stand heute, keine Top-Kandidaten ins Visier gefasst. Die Scouts der Münchner sondieren derzeit mit Hochdruck den Transfermarkt und sind in ganz Europa unterwegs.

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