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Katarina Schubert·12. Februar 2023

đŸŽ„ Bayern gewinnt Topspiel, Wolfsburg trotzt Essen und ein TSG-Traumtor

Artikelbild:đŸŽ„ Bayern gewinnt Topspiel, Wolfsburg trotzt Essen und ein TSG-Traumtor

Nach der Spielabsage in Potsdam startete die Frauen-Bundesliga verspÀtet in den zwölften Spieltag, hatte dann aber einiges zu bieten. Was, das liest du hier.

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Wolfsburg muss kĂ€mpfen, Bayern ĂŒberholen Frankfurt

Bis zur 68. Minute haben die Essenerinnen stark dagegengehalten, doch dann kam es wie es kommen musste: Alex Popp stieg hoch und erzielte per Kopf die 1:0-FĂŒhrung fĂŒr Wolfsburg. Bis dahin dominierte der VfL zwar das Spiel, aber richtige Großchancen waren nicht dabei. Die SGS stand hinten einfach zu kompakt.

Anschließend ging es schnell. Nur wenige Minuten spĂ€ter erhöhte SveindĂ­s JĂłnsdĂłttir nach einer Flanke von Marina Hegering auf 2:0 (75.). Die Vorlagengeberin war es auch, die in der 87. Minute fĂŒr den 3:0-Endstand sorgte. Allerdings glich das Tor eher einer Slapstick-Einlage. Essens TorhĂŒterin Kim Sindermann, die heute ihr SaisondebĂŒt gab, wehrte den Ball auf der Linie direkt gegen den Oberkörper von Hegering ab, von wo aus der Ball schließlich im Netz landete. FĂŒr Wolfsburg ist es der zwölfte Sieg im zwölften Ligaspiel.

Bereits gestern trafen sich die Bayern und Frankfurt zum Spitzenspiel um Rang zwei. Und das blieb bis zur letzten Minute spannend. Am Ende setzen sich jedoch die MĂŒnchnerinnen dank zweier Tore von GlĂłdĂ­s ViggĂłsdĂłttir (25.) sowie Lea SchĂŒller (79.) durch. Die Eintracht kam zwar nochmal ran – Lara Prasnikar traf nach einem wunderbaren Hackenpass von Laura Freigang in der Nachspielzeit – den zweiten Platz in der Tabelle verloren sie nun aber an die Bayern.


Joker Kössler macht alles klar

Noch im Hinspiel verblĂŒfften die Kölnerinnen mit ihrem deutlichen Sieg ĂŒber die TSG, diese Überraschung traute dem Team von Trainer Sascha Glass heute aber kaum jemand zu. Zwar ging der FC mutig ins Spiel und bestimmte sogar die Anfangsphase, das erste Tor ging jedoch an Hoffenheim. Nicole Billa verwerte eine schöne Kombination zur 1:0-FĂŒhrung (27.).

In der zweiten HĂ€lfte ĂŒbernahmen die TSG dann vollends die Kontrolle ĂŒber das Spiel. Und Trainerin Nadine Rolser bewies ein glĂŒckliches HĂ€ndchen, als die kurz zuvor eingewechselte Melissa Kössler erst per Abstauber zum 2:0 (65.) traf und anschließend den ĂŒblen Fehler von FC-TorhĂŒterin Jasmin Pal zum 3:0-Treffer (76.) ausnutzte. Die ebenfalls eingewechselte Paulina Krumbiegel sorgte in der Nachspielzeit dann fĂŒr das Highlight des Wochenendes und gleichzeitig fĂŒr den Schlusspunkt: Aus sage und schreibe 50 Metern knallte die 22-JĂ€hrige die Kugel ins Tor.


Wahnsinn in Freiburg, mĂŒder Kick in Leverkusen

Ein Blitztor, Chancen im Minutentakt, ein fragwĂŒrdiger Elfmeter und ein Platzverweis – heute war bei der Partie Freiburg gegen Meppen wirklich alles dabei. Bereits zum dritten Mal trafen die beiden Teams in dieser Saison aufeinander, doch so schnell ertönte die Torhymne noch nie. Weniger als eine Minute benötigte Janina Minge, um Freiburg in FĂŒhrung zu bringen. Meppen blieb allerdings cool. Und belohnte sich nach elf Minuten mit dem Ausgleich durch Milla Punsar.

Anschließend vergaben erst Freiburg und Meppen Großchancen im Minutentakt, dann schenkte Schiedsrichterin Kathrin Heimann dem SVM einen Elfmeter, der so niemals hĂ€tte gepfiffen werden dĂŒrfen. Doch Freiburgs TorhĂŒterin Lena Nuding packte gegen Lydia Andrade eine Glanzparade aus.

Das war nicht die einzige Fehlentscheidung von Heimann an diesem Tag. Überaus hart war ihre Gelb-Rote Karte fĂŒr Kara Bathmann, so dass Meppen von der 51. Minute an nur noch zu zehnt auf dem Platz stand. Freiburg nutzte das schließlich aus und sicherte sich dank Toren von Lisa Karl (69.) sowie Samantha Steuerwald (79.) mit 3:1 den siebten Sieg in dieser Saison.

Das war wahrlich kein Leckerbissen am heutigen Nachmittag in Leverkusen. Nach einer ereignislosen ersten HĂ€lfte ging es gegen Duisburg mit 0:0 in die Kabine. In der 48. Minute war es dann endlich soweit: Die erste Chance des Spiels durch den MSV. Bayer-TorhĂŒterin Friederike Repohl war aber rechtzeitig zu Stelle.

Kurz darauf ging Leverkusen in FĂŒhrung, als Amira Arfaoui einen Elfmeter zum 1:0 (53.) verwandelte. Jill Bayings hĂ€tte wenig spĂ€ter sogar auf 2:0 erhöhen können, die NiederlĂ€nderin scheiterte bei ihrem Elfer jedoch an Duisburgs Torfrau Ena Mahmutovic. In der 69. Minute durfte sich Arfaoui ĂŒber ihren Doppelpack freuen. Beim 2:0 fĂŒr Leverkusen blieb es schließlich auch.


Die Ergebnisse im Überblick

Turbine Potsdam – Werder Bremen (abgesagt)

Bayern MĂŒnchen – Eintracht Frankfurt 2:1 (1:0)

SGS Essen – VfL Wolfsburg 0:3 (0:0)

SC Freiburg – SV Meppen 3:1 (1:1)

TSG Hoffenheim – 1. FC Köln 4:0 (1:0)

Bayer Leverkusen – MSV Duisburg 2:0 (0:0)


Wie geht’s weiter?

Die Bundesliga legt nun erst einmal eine LĂ€nderspielpause ein, in der am 21. Februar (18:15 Uhr) das Testspiel des deutschen Nationalteams gegen Schweden ansteht. In der Liga geht es dann Anfang MĂ€rz weiter.