Bayer Leverkusen: Wolf nennt Demarai Gray als Option für die Neun

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Für Bayer Leverkusen gilt es den Ausfall von Lucas Alario zu kompensieren. Der Argentinier hat eine Muskelsehnenverletzung im Oberschenkel erlitten und steht daher für den Saisonendspurt nicht mehr zur Verfügung. Erste Alternative, um ihn eins zu eins zu ersetzen, ist Patrik Schick, der sich mit Alario in Sachen Spielzeit im Saisonverlauf abgewechselt und in den vergangenen drei Spielen sowieso den Vorzug bekommen hat. Ein Kaderplatz, der mit einem Angreifer aufgefüllt werden kann, bleibt aber auf jeden Fall. Und die Chancen der Offensivspieler, gegebenenfalls eingewechselt zu werden, erhöhen sich durch den Alario-Ausfall ebenfalls. Ein Nutznießer könnte Demarai Gray sein. Er hatte in den vergangenen fünf Spielen jeweils das Nachsehen. Hannes Wolf betonte nun erneut, dass der Spieler von den Trainingsleistungen her durchaus Anspruch auf Spielzeit hätte.

Gray wäre „eine etwas andere Neun“

Was den freien Kaderplatz betrifft, bieten sich dem Bayer-Trainer mehrere Möglichkeiten, wie er am Freitag im medialen Vorgespräch der anstehenden Gastpartie in Bremen (Samstag, 15:30 Uhr) verriet. Gray ist mit im Rennen, stand auch am vergangenen Spieltag schon im Aufgebot. Vom Positionsprofil kam er bislang eher für die Außen infrage. Der 24-jährige Engländer gehöre aber zu den „wunderbaren Offensivspielern, die auch eine etwas andere Neun spielen könnten“, erklärte Wolf jetzt. Seit der 40-jährige Fußballlehrer von Peter Bosz übernommen hat, bekam Gray noch überhaupt keine Spielminute. Dreimal stand er auch überhaupt nicht im Kader. An seinen Trainingsleistungen liegt es nicht, dass er noch gar nicht gespielt hat. Das ließ Wolf ebenfalls wissen. So würde der Flügelstürmer „fantastisch“ trainieren und hätte „es einfach auch verdient, auf dem Platz zu stehen“. Winkt Gray nun eine Chance gegen Bremen und vielleicht sogar mehr als nur ein Kaderplatz? Erste Lösung als Sturmspitze ist und bleibt jedoch wohl Schick.

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