Barça-Stars revoltieren gegen die Sparpläne des Vereins

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Die Stars des FC Barcelona wehren sich gegen die geplanten Sparmassnahmen bei den Katalanen.

Der Verein ist hoch verschuldet und will die Ausgaben drastisch senken. Dazu sollen die Spieler zu Lohnkürzungen ermuntert werden. Einige Verträge wurden bereits angepasst: Marc-André ter Stegen, Gerard Piqué, Frenkie de Jong und Clément Lenglet unterschreiben Vertragsverlängerungen, durch die sie temporär weniger Geld verdienen. Später sollen die Verluste dann wieder ausgeglichen werden.

Die Barça-Profis sind mit dem Vorgehen von Klubpräsident Josep Maria Bartomeu und den übrigen Verantwortlichen insgesamt aber nicht einverstanden. Der Mannschaftsrat hat sich laut “El Mundo” in einem internen Brief an die Klubbosse gewandt.

“Wir werden nicht tolerieren, dass Barça unsere Rechte angesichts der im Verwaltungsschreiben vorgebrachten Argumente verletzt, in dem die Auffassung vertreten wird, dass sein Ziel nur durch gemeinsame Aktionen aller Kollektive und Abteilungen des Klubs erreicht werden kann, wenn gleichzeitig in völligem Widerspruch anerkannt wird, dass einige Sektoren bereits die gewünschten Einsparungen erzielt haben.

Wir fühlen uns unwohl und sind enttäuscht, dass diese Manöver des Klubs ohne rechtliche Grundlage in unserer Gruppe Besorgnis erregen, da sie uns einseitig Entscheidungen aufzwingen will und dabei alle abweichenden Meinungen zu diesem Thema ignorieren. Es erscheint uns beschämend, dass der Klub uns nur einen Vertreter an den Verhandlungstisch stellt, an dem 13 Mitglieder sitzen werden, sodass unsere Abschreckungsfähigkeit in Wirklichkeit gleich Null ist.”

Mit den “Verhandlungen” sind Messi & Co. alles andere als einverstanden: “Das Team ist sich einig und ist sich der durch die Pandemie verursachten Situation bewusst. Wir haben bereits Anstrengungen unternommen, um zu helfen, aber wir werden nicht tolerieren, dass dies als Vorwand für den Missbrauch unserer Rechte benutzt wird.”

Der Ausgang des Streits ist ungewiss. Die Schulden des Klubs belaufen sich mittlerweile auf 488 Mio. Euro.