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·23. Februar 2024

Bald alle zurück? Diese WM-Helden könnten eine Elf bilden

Artikelbild:Bald alle zurück? Diese WM-Helden könnten eine Elf bilden

Manuel Neuer steht vor einer Rückkehr ins Tor der Nationalmannschaft, Mats Hummels und Thomas Müller durften sich zuletzt wieder zum DFB-Team zählen - und nun kehrt auch noch Toni Kroos zurück. Was, wenn Deutschland eine Elf voller Weltmeister stellen würde?

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Nein, Bundestrainer Julian Nagelsmann wird für die Europameisterschaft im eigenen Land keine Elf aus elf Weltmeistern bauen. Trotzdem könnten im Sommer mit Manuel Neuer, Mats Hummels, Thomas Müller und Toni Kroos gleich vier Helden von 2014 im Kader der Nationalmannschaft stehen. Spätestens mit dem nun offiziell angekündigten Comeback von Kroos darf zumindest phantasiert werden. Denn rein theoretisch lässt sich eine Elf aus elf Weltmeistern kreieren.


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Tor: Manuel Neuer

An Manuel Neuer führt im Tor der deutschen Nationalmannschaft kein Weg vorbei. Das war bereits 2014 der Fall, nun scheint es wieder so zu sein. Bundestrainer Julian Nagelsmann plant wohl mit dem Stammtorhüter des FC Bayern bei der Europameisterschaft als Nummer eins. Neuer, der Deutschland in den letzten Länderspielen aufgrund seines Unterschenkelbruchs nicht zur Verfügung stand, steht damit vor der Rückkehr. Marc-Andre ter Stegen muss sich vermutlich abermals hinten einreihen.

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Verteidigung: Jerome Boateng, Mats Hummels, Matthias Ginter, Kevin Großkreutz

Mats Hummels wurde zuletzt von Nagelsmann wieder fürs DFB-Team nominiert. Und der Abwehrchef von Borussia Dortmund besitzt durchaus Chancen, auch bei der EURO im Kader zu stehen. Er könnte zugleich der einzige Weltmeister-Verteidiger von 2014 im Aufgebot sein. Jerome Boateng spielt seit Januar zwar für die US Salernitana in Italien, doch dort gegen den Abstieg. Der gebürtige Berliner war zuvor mehrere Monate vereinslos und konnte sich dementsprechend nicht empfehlen. Matthias Ginter ist indes beim SC Freiburg gesetzt, Nagelsmann baute in der Nationalelf aber noch nicht auf ihn. Deren Weltmeisterkollege Kevin Großkreutz, wie Ginter 2014 in Brasilien ohne Einsatz, kickt zwar nicht mehr im Profibereich, dafür für Wacker Castrop in der Westfalenliga 2. Sechs Länderspiele bestritt die BVB-Legende, das letzte im September 2014 - und dabei wird es bleiben.

Mittelfeld: Mario Götze, Christoph Kramer, Toni Kroos, Julian Draxler

Über Wochen hatte es sich angebahnt, nun ist es offiziell, dass Toni Kroos ab den Länderspielen in März wieder für Deutschland spielt. Der Mittelfeldmotor von Real Madrid war 2021 aus dem DFB-Team zurückgetreten, nun gibt er sein Comeback. Im Mittelfeld wird Kroos vermutlich aber keinen weiteren Weltmeister wiederfinden. Zwar stand Mario Götze, der den Siegtreffer 2014 im Finale gegen Argentinien erzielte, bei der WM in Katar im Kader, nach März 2023 war der Mittelfeldmann von Eintracht Frankfurt aber kein Thema mehr fürs DFB-Team. Christoph Kramer, der im WM-Endspiel in Rio einen Blackout erlitt, ist bei Borussia Mönchengladbach nur Reservist und deshalb kein Kandidat für Nagelsmann. Julian Draxler ist unterdessen zwar der absolute Star bei Al-Ahli SC in Katar, spielt aber nach seinem Abgang von Paris Saint-Germain (letzte Saison an Benfica verliehen) in keiner Top-Liga mehr und kommt dementsprechend nicht infrage.

Sturm: Lukas Podolski, Thomas Müller

In Brasilien wurden Lukas Podolski und Thomas Müller gemeinsam Weltmeister, und noch immer ist das Karriereende für sie nicht in Sicht. Podolski steht noch bis 2025 bei Gornik Zabrze in Polen unter Vertrag, Müllers Kontrakt beim FC Bayern läuft ebenso lange. Während Müller hoffen darf, von Nagelsmann für die anstehende EM berücksichtigt zu werden, wird sie Podolski als Fan verfolgen. Der 38-Jährige verabschiedete sich 2017 nach 130 Länderspielen (49 Tore) aus dem DFB-Team, Müller steht derzeit bei 126 (45 Tore) und könnte ihn noch überholen.

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