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·29. August 2025
Auf Pacarada folgt Pauli: Was die beiden Abgänge für den Kader des 1. FC Köln bedeuten

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·29. August 2025
Simon Bartsch
29 August, 2025
In der vergangenen Spielzeit gehörten Leart Pacarada und Julian Pauli mindestens zum erweiterten Kreis der Stammkräfte. Auch wenn der Innenverteidiger Pauli lange verletzt ausfiel, hatten beide Spieler großen Anteil am Aufstieg der Geißböcke. Nun verlassen die Profis den FC. Das Profil wird ein anderes beim 1. FC Köln: Das bedeuten die Abgänge für den Kader.
Leart Pacarada und Julian Pauli im Trikot des 1. FC Köln
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Am Ende ging es dann doch erstaunlich schnell. Noch am Mittwochvormittag gab es Anzeichen, dass sich ein möglicher Transfer von Leart Pacarada ziehen könnte. Zumindest zitierte die „Sport Bild“ den Berater, dass man an einer Lösung arbeite, aber der Kosovare durchaus in Köln bleiben könne. Nur wenige Stunden später wurde der Linksverteidiger mit dem 1. FC Heidenheim in Verbindung gebracht. Der Vollzug wurde am Donnerstag kommuniziert. Ähnlich schnell scheint es nun mit Julian Pauli zu gehen. Der Innenverteidiger soll am Freitag offiziell bei Dynamo Dresden vorgestellt werden. Es kommt also auf der Abgangsseite nun doch noch einmal zu ordentlich Bewegung bei den Geißböcken – allerdings zu keiner sonderlich überraschenden. Und zu keiner, die für unnötig Schnappatmung bei den FC-Bossen sorgen wird.
Denn beide Abgänge waren von den Kölner Verantwortlichen fest eingeplant. Bei insgesamt neun Spielern, die sich auf der Position des Innenverteidigers mindestens wohlfühlen, war es nur folgerichtig, dass mindestens ein Akteur aus der letzten Reihe die Geißböcke noch verlässt. Denn eigentlich ist der Plan eine Doppelbesetzung jeder Position. Das aus dieser Maxime erzielbare Maximum von sechs Innenverteidigern ist nach wie vor übertroffen. Allerdings soll auch Neo Telle noch verliehen werden und in die Rechnung fließt auch der rekonvaleszente Luca Kilian ein. Pauli war wie ein weiterer Innenverteidiger Dominique Heintz zuletzt bekanntlich im Kader kein Thema mehr. Lukas Kwasniok peilt ohnehin einen Trainingskader mit 22 bis 24 Feldspielern an. Mit den Abgängen von Julian Pauli (der noch nicht offiziell ist) und Leart Pacarada sind es nun 21 – wenn die Youngster nicht, dafür aber Kilian mitgerechnet werden.
Durch die Abgänge sollte also mindestens ein Platz im Kader frei geworden sein. Es müsste also kein weiterer Spieler den Verein verlassen, wenn ein weiterer Spieler kommt. Und das soll nach wie vor Raphael Obermair sein. Denn während der Abgang von Pauli ein der Kadergröße betreffend folgerichtiger ist, dürfte der Abschied von Pacarada den FC unter einen gewissen Zugzwang setzen. Es fehlt die Alternative zu Kristoffer Lund auf der linken Defensivseite. In den Trainingseinheiten unter der Woche spielte einmal mehr Linton Maina diese Position. Der Schienenspieler wurde bekanntlich auch in den vergangenen Wochen in dieser Rolle eingesetzt. Allerdings hat Maina seine Vorteile definitiv in der Vorwärtsbewegung. Gerade in den ersten Vorbereitungsspielen gab es das ein oder andere Problem im Stellungsspiel. Probleme, die der gebürtige Berliner durch seine Geschwindigkeit wieder wettmachen konnte.
Kwasniok hatte vor einer guten Woche noch betont, dass die Position des Linksverteidigers noch nicht doppelt besetzt sei. Ob es aber einen Plan B neben Obermair gibt, ist aktuell offen. Der Kapitän des SC Paderborn gilt als absolute Wunschlösung. Und das, obwohl auch Obermair kein gelernter Linksverteidiger ist, diese Rolle aber schon oft gespielt hat. Inklusive dem Deadline Day bleiben dem FC noch vier Tage, den gesuchten Spieler zu finden.
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