🏅Arminias Kopfballmonster & MĂŒller-Mutation: Die Buli-Rekorde der Saison | OneFootball

🏅Arminias Kopfballmonster & MĂŒller-Mutation: Die Buli-Rekorde der Saison

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Selina Eckstein

Neben einem spannenden Abstiegskampf, packenden Duellen um die Europapokal-Teilnahme und einem alten und neuen Meister hielt die 59. Spielzeit der Bundesliga auch eine Menge Rekorde fĂŒr uns bereit.

Hoffenheimer mit 100 Prozent Passquote

FĂŒr die TSG ging es am letzten Spieltag um nichts mehr. Und so wurde beim Stand von 1:4 gegen Gladbach ordentlich gewechselt. Unter anderem feierte Nick Proschwitz mit 35 Jahren und 167 Tagen sein Bundesliga-DebĂŒt und ist damit der Ă€lteste Hoffenheimer in der Bundesliga-Geschichte.

Gemeinsam mit Ermin Bičakčič, der ebenfalls gegen die Fohlen eingewechselt wurde, landete Proschwitz außerdem noch in einem Bundesliga-Ranking auf Platz eins. Beide Hoffenheim-Profis weisen nĂ€mlich durch diesen einen Saisoneinsatz eine Passquote von 100 Prozent auf. Kein anderer Spieler kann da mithalten. Hinter den beiden liegt ĂŒbrigens Nico Elvedi mit einer Passquote von 94,98 Prozent in 28 EinsĂ€tzen.


Unwahrscheinlich (schöne) Saisontore

Mit einem wunderbaren Fernschuss ins linke Toreck besiegelte Augsburgs Niklas Dorsch am 15. Spieltag den 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Köln. Kingsley Coman wiederum entschied sich am 27. Spieltag gegen Union Berlin fĂŒr den rechten Torwinkel und markierte damit das zwischenzeitliche 1:0. Am Ende siegte der Deutsche Meister in diesem Spiel mit 4:0.

Doch diese beiden Treffer haben eines gemeinsam: Es sind die unwahrscheinlichsten Tore der zurĂŒckliegenden Bundesliga-Saison. Das berichtet das Portal ‚bundesliga.com‘. Die Wahrscheinlichkeit so ein Tor zu erzielen liegt nĂ€mlich bei 1,3 Prozent.


Lewandowskis Mutation

In der vergangenen Saison hatte Bayerns StĂŒrmer bereits den ewigen Torrekord von Gerd MĂŒller gebrochen, nun stellte der Pole einen weiteren Rekord des Bombers der Nation ein. Denn zum siebten Mal ist es ihm gelungen die TorjĂ€gerkanone als bester SchĂŒtze einer Bundesliga-Saison zu gewinnen. Damit zieht ‚Lewa‘ mit MĂŒller gleich.

Eine komplette MĂŒller-Mutation mit der achten TorjĂ€gerkanone in der kommenden Saison wird es aber wohl eher nicht geben. Immer wieder aufkeimende Transfer-News besagen, dass sich Bayerns Tormaschine in diesem Sommer Richtung Laliga und Barcelona verabschieden wird.


Gegen den Meister: Mainz stellt Bundesliga-Rekord auf

Es ist schon verrĂŒckt: Mainz 05 lieferte drei Spieltage vor Schluss gegen die Bayern eine Gala-Vorstellung ab. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass es fĂŒr keines der beiden Teams noch um etwas ging. Ein Blick auf die Zahlen zu dieser Partie lohnt sich dennoch. Denn das Team von Bo Svenson stellte einen Bundesliga-Rekord auf.

Bis zur Halbzeitpause hatten die NullfĂŒnfer 18 SchĂŒsse auf das Tor von Manuel Neuer abgegeben. Dem gegenĂŒber standen gerade einmal zwei SchĂŒsse des Rekordmeisters. Immerhin: Einen der beiden nutze Robert Lewandowski, um auf 1:2 aus Sicht des FCB zu verkĂŒrzen. Doch die Gastgeber hĂ€tten zu diesem Zeitpunkt auch schon deutlich höher fĂŒhren können.

Wie ein Blick in die Historie zeigt, war es seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1992 noch keiner Bundesligamannschaft gelungen, so viele TorschĂŒsse gegen den Rekordmeister in der ersten HĂ€lfte abzugeben.


FC Bayern baut eigenen Rekord weiter aus

FĂŒr den FC Bayern ist es mittlerweile fast schon zur Routine geworden, fĂŒr den Rest der Fußball Bundesliga ein vertrautes Bild. Am Ende einer Saison reckt der deutsche Rekordmeister die Schale in den Himmel. Doch lĂ€ngst steht der Klub nicht mehr nur fĂŒr tollen Fußball, Tore und Titel, er steht auch fĂŒr zahlreiche Rekorde.

Einen weiteren stellten die MĂŒnchener am letzten Spieltag der vergangenen Saison auf. Stanisic Treffer zum zwischenzeitlichen 0:1 war gleichzeitig auch das 48 AuswĂ€rtstor der Bayern in der Spielzeit 21/22, damit pulverisierten die MĂŒnchner ihren eigenen Rekord aus der Triple-Saison 19/20. Durch Lewandowskis Tor zum 0:2 liegt die neue Bestmarke jetzt bei 49 AuswĂ€rtstoren in einer Saison.


Bielefeld trotz Abstieg an der Spitze

Trotz des Trainerwechsels im Saisonfinale und langem Kampf muss Arminia Bielefeld nach zwei Jahren Bundesliga Zugehörigkeit kommende Saison wieder zurĂŒck in die 2. Bundesliga. Dass die Arminia trotz des Abstiegs zu jederzeit ein ernst zu nehmender Gegner war, wird durch einen Blick auf die Statistiken mehr als deutlich.

In der Gesamtwertung der Bundesliga Saison 21/22 fĂŒhrt der Klub die Statistik fĂŒr die meisten gewonnenen Kopfballduelle (898) aller Vereine vor dem 1. FC Köln (800) und dem SC Freiburg (788) an. Des Weiteren fĂŒhren die Bielefelder die Liga mit 4039,3 abgespulten Kilometern an. Auf den PlĂ€tzen zwei und drei folgen Eintracht Frankfurt mit 4032 Kilometern und Union Berlin mit 4030,7 Kilometern.