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·21. Februar 2025
Antonio Marchesano klärt auf, weshalb er den FCZ verlassen hat
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·21. Februar 2025
Der gesamte Wechsel sei von Anfrage bis Vollzug innert weniger Tage über die Bühne gegangen, verrät der Mittelfeldspieler gegenüber "Blick". "Meine Frau und ich haben die Dinge besprochen und dann entschieden, dass ein Wechsel sinnvoll ist", sagt Marchesano und betont gleichzeitig, dass er keineswegs vom FCZ geflüchtet sei. Seine fast neun Jahr beim FCZ bezeichnet er nach wie vor als "die mit Abstand schönste Zeit meines Fussballerlebens."
Allerdings sei er bei den Zürchern vor einer ungewissen Zukunft gestanden. Sein Vertrag lief zum Saisonende aus: "Ich musste damit rechnen, dass ich keinen Neuen mehr erhalten hätte. Ich hatte zwar eine Option, dass sich mein Vertrag bei einer gewissen Anzahl Spiele verlängert. Aber zu Beginn der Rückrunde war ich nur auf der Ersatzbank. Da muss man sich Gedanken machen."
In Yverdon konnte er einen lukrativen Kontrakt bis Sommer 2026 unterzeichnen. Laut FCZ-Präsident Ancillo Canepa kassiert Marchesano bei den Romands im Vergleich zu seinem FCZ-Verdienst beinahe das Doppelte.
Der Plan des Spielmachers sieht vor noch "drei, vier Jahre auf diesem Niveau" zu spielen. Beim FCZ wäre dies wohl nicht möglich gewesen. Yverdon biete ihm nun neue Perspektiven. Am Samstagabend gastiert er mit seiner neuen Mannschaft beim FCZ im Letzigrund. Marchesano ist sich bewusst, dass dies für ihn mit vielen Emotionen verbunden sein wird: "Es wird ein komisches Gefühl sein, in dieses Stadion einzulaufen als Gegner. Ich bin kein Roboter und werde am Samstag sicher Emotionen zeigen und spüren, sobald ich durch den Kabinengang auf den Rasen laufen werde."
Marchesano lässt auch durchblicken, dass er im Falle eines Treffers gegen seine alte Liebe wohl nicht jubeln würde.