Anfang: "In Bremen kann man nachhaltig etwas aufbauen"

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Markus Anfang hat mit Werder Bremen zuletzt zwei überzeugende 3:0-Siege über Zweitliga-Aufsteiger geholt. Vor dem Nordderby gegen den Hamburger SV am Samstagabend ist das Selbstvertrauen der Mannschaft gewachsen. Der Chefcoach hat eine schwierige Aufgabe übernommen und geht sie voller Optimismus an.

"Ich habe Bremen bewusst in die Kategorie eingestuft, dass man hier nachhaltig etwas aufbauen kann", erklärt Anfang gegenüber Sport Bild. Auch wenn er aus der Ferne nicht über den HSV richten wolle, liege in diesem Punkt wohl ein Unterschied zwischen den beiden Nordrivalen. "In Stresssituationen geht man bei Werder ruhiger mit Trainern um, man hält länger an ihnen fest, als es in der Vergangenheit beim HSV der Fall war", so Anfang.

"Wir sprechen deshalb von einem Neuaufbau"

Dies habe auch bei der Entscheidung für einen Wechsel vom SV Darmstadt an die Weser einen triftigen Grund dargestellt. Aus rein sportlicher Sicht sprach seinerzeit die große Ungewissheit eigentlich eher gegen die neue Aufgabe. "Es wurde bis zum letzten Tag der Transferperiode am Kader gearbeitet. In Bremen sprechen wir deshalb von einem Neuaufbau", erklärt Anfang. Es sei für ihn aber sehr reizvoll gewesen, bei einem Klub mit der Strahlkraft von Werder für einen Neuanfang stehen zu können.

"Stolzes Schiff Werder auf den richtigen Kurs bringen"

"Ich sehe die Aufgabe als eine ganz große Chance, bei einem tollen Verein mit enormer Wucht", betont der 47-Jährige. "Ich packe gerne mit an, um das stolze Schiff Werder wieder auf den richtigen Kurs zu bringen." Dies gelang zuletzt immer besser, auch das Umfeld ist nach einigen überzeugenden Transfers besänftigt. Ein Derbysieg gegen den HSV am Samstagabend würde den Anhang wohl endgültig auf die Seite des runderneuerten Teams ziehen.

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