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đŸ•ș Ab durch die Decke: Das werden die Shootingstars 2021

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Antonia Hennigs

Neues Jahr, neues GlĂŒck! Nach 2020 kann diese Devise ja eigentlich auch kaum schief gehen. Allen voran gilt das fĂŒr ein paar Ausnahmetalente aus den europĂ€ischen Topligen, die das Zeug zum Shootingstar des kommenden Jahres haben. Wir stellen sie Dir mal vor.

Bryan Gil (SD Eibar)

In La Liga wird man auf der Suche nach Shootingstars fĂŒr das nĂ€chste Jahr gleich mehrfach fĂŒndig. Yunus Musah vom FC Valencia ist genauso ein Kandidat wie Barcelona-Youngster Pedri. Entschieden haben wir uns aber fĂŒr das vielleicht grĂ¶ĂŸte Talent der Liga: Bryan Gil.

Der 19-jĂ€hrige FlĂŒgelspieler ist aktuell von Sevilla an Eibar ausgeliehen und spielt die Gegner dort regelmĂ€ĂŸig an die Wand. Gil erinnert an Fußballer aus alten Zeiten und avancierte schnell zum Stammspieler bei Eibar. Funfact: Kein anderer Spieler in La Liga tunnelte den Gegner in der laufenden Saison so hĂ€ufig wie Gil (FĂŒnf Mal). Sollen wir noch mehr ĂŒber das Selbstbewusstsein dieses 19-JĂ€hrigen sagen?


Youssoufa Moukoko (Borussia Dortmund)

Der vielleicht schillernste Shootingstar am Fußballhimmel darf hier natĂŒrlich nicht fehlen. Moukoko schoss sich am 13. Spieltag mit 16 Jahren und 28 Tagen zum jĂŒngsten TorschĂŒtzen der Bundesliga-Geschichte. Der jĂŒngste Spieler, der je in der Champions League auflief, war er zu diesem Zeitpunkt auch schon.

Geht man auch noch davon aus, dass sich Borussia Dortmund wieder erholt und nach der kurzen Winterpause ein anderes Gesicht zeigt, wird Moukoko langsam aber sicher genauso durchstarten, wie er es in den Jugendmannschaften bereits getan hat. Wir freuen uns drauf!


Jens Petter Hauge (AC Milan)

Ein Gala-Auftritt gegen Milan in der Europa-League-Qualifikation und fĂŒnf Tage spĂ€ter saß Jens Petter Hauge im Flieger vom norwegischen BodĂž nach Mailand. Milan hatte dem FK BodĂž/Glimt, wo Hauge bis dahin kickte, fĂŒnf Millionen Euro ĂŒberwiesen und den damals 20-JĂ€hrigen verpflichtet. Das war im Oktober 2020, seitdem stand er neun Mal fĂŒr die Rossoneri auf dem Platz.

Wesentlich mehr EinsĂ€tze werden es im neuen Jahr werden. Der große und trotzdem extrem flinke FlĂŒgelspieler bringt alles mit. Hauge setzt seinen Körper stark ein, ĂŒberzeugt genauso mit Antritt und Geschwindigkeit und dribbelt den Gegnern dazu noch Knoten in die Beine. Entwickelt der Norweger sich im gleichen Tempo weiter, könnten die fĂŒnf Millionen Euro Ablöse zum Mega-SchnĂ€ppchen fĂŒr Milan werden.


Folarin Balogun (FC Arsenal)

Der 19-JĂ€hrige gehört ohne Frage zu den grĂ¶ĂŸten Talenten der Jugendabteilung des FC Arsenal, wenn nicht sogar der ganzen Premier League. Einen Vertrag fĂŒr die kommende Saison besitzt Balogun jedoch noch nicht, weshalb ein Wechsel im Sommer immer wahrscheinlicher wird.

Ob seiner QualitĂ€ten haben englische Topklubs bereits angeklopft, aber unter anderem auch der VfB Stuttgart bekundet Interesse. Balogun hat Potenzial, nicht nur ein Shootingstar 2021 zu werden, sondern auf Dauer noch viel mehr. Auch wenn der Durchbruch im Profiteam des FC Arsenal bisher noch nicht gelang, sind Experten sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Balogun sich zum Überflieger entwickelt. Vielleicht ja sogar in der Bundesliga.


Jamal Musiala (FC Bayern MĂŒnchen)

Vor einem halben Jahr war er wohl nur eingefleischten Bayern-Fans ein Begriff, heute kennt ihn mindestens die Bundesliga, nĂ€chstes Jahr dann die ganze Welt? Das ist natĂŒrlich ein bisschen zu groß gedacht, doch wer denkt, Jamal Musiala hat jetzt schon den Großteil von dem gezeigt, was er kann, der irrt sich.

Mit 17 Jahren startete er in den letzten Monaten durch, und das mal eben beim Triple-Sieger aus MĂŒnchen. 14 PflichtspieleinsĂ€tze und drei Tore kann Musiala bereits verzeichnen und lĂ€sst nicht nur Bayern-AnhĂ€nger*innen auf mehr hoffen. Musiala passt perfekt zum Vollgas-Fußball von Hansi Flick, zeigt aber auch des Öfteren noch defensive SchwĂ€chen. Daran lĂ€sst sich in 2021 doch arbeiten, also stay tuned!


Rayan Cherki (Olympique Lyon)

Eins der Wunderkinder aus der französischen Ligue 1 hört auf den Namen Rayan Cherki. Im November 2019 feierte er bereits sein Champions-League-DebĂŒt fĂŒr Olympique Lyon, in der aktuellen Saison kam seine Entwicklung dann ein wenig ins Stocken. Cherki hatte mit dem Hype um seine Person zu kĂ€mpfen, womit er in 2021 aber keine Probleme mehr haben wird.

Cherki hat seine ĂŒberragenden technischen FĂ€higkeiten schon oft genug unter Beweis gestellt, weshalb auch jeder weiß, was der immer noch erst 17-JĂ€hrige drauf hat. Klubs wie Real Madrid und Manchester United streckten bereits die FĂŒhler nach ihm aus, doch Cherki möchte sich erst einmal in Frankreich weiter entwickeln. Übrigens: Cherki ist zusammen mit Jude Bellingham aktuell der wertvollste Spieler des Jahrgangs 2003.