5️⃣ Bundesliga-Neuzugänge, die du dir in der Vorbereitung anschauen musst | OneFootball

5️⃣ Bundesliga-Neuzugänge, die du dir in der Vorbereitung anschauen musst

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Jan Schultz

Die aktuelle Transferperiode gilt noch bis Ende August, schon jetzt haben die Bundesligisten aber mehrere Dutzend Spieler verpflichtet. Wir sagen dir, welche du bereits in der Vorbereitung im Blick haben solltest.

Adam Hložek (Bayer Leverkusen)

Wenn man Simon Rolfes über den tschechischen Neuzugang reden hört, wird schnell klar, warum auch Vereine wie Bayern oder Dortmund in der Verlosung waren. „Adam kann rechts wie links vollenden und verfügt über einen super Schuss. Wenn er rund um den Sechzehnmeterraum in Position kommt, hat er große Qualitäten“, schwärmte der Sportdirektor bei der Präsentation Hložeks.

Der von Sparta Prag gekommene Youngster kann aber nicht nur selbst abschließen, sondern auch seine Mitspieler in Szene setzen – und so als Neuner, hängende Spitze oder auf den Flügeln agieren. Und das trotz seines zarten Alters von 19 Jahren. Hložek bringt alles für eine große Karriere mit – in Leverkusen will er nun den nächsten Schritt machen.

Karim Adeyemi (Borussia Dortmund)

Verglichen mit den anderen Kandidaten dürfte der Dortmunder Offensivmann der wohl bekannteste sein. Adeyemi hat bisher zwar kein Pflichtspiel in einer deutschen Profiliga absolviert, dafür mit RB Salzburg aber schon in der Champions League auf sich aufmerksam gemacht. Dabei hat sich der 20-Jährige nicht nur in den Fokus der Borussia, sondern auch von Bundestrainer Hansi Flick gespielt.

In Dortmund wird seine Anfangszeit nun nicht nur wegen der großen Veranlagung spannend, sondern auch ob der generellen personellen Situation im Verein. Erling Haaland ist weg, Marco Rose ebenfalls. An den Abläufen, gerade im Offensivspiel, wird sich also einiges ändern. Für Adeyemi besteht folglich die große Chance, sich in der Vorbereitung für einen Stammplatz zu empfehlen. Oder gleich gar ein Eckpfeiler beim Vizemeister zu werden?

Randal Kolo Muani (Eintracht Frankfurt)

Schon vor Monaten hat die Eintracht einen Transfer eingetütet, der sich als echter Glücksgriff herausstellen könnte. Denn Kolo Muani kommt nicht nur ablösefrei aus Nantes, sondern auch noch mit einer großen Portion Talent im Gepäck. Dieses hat er vor allem in den vergangenen zwei Spielzeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt: 2020/21 sammelte er 19 Torbeteiligungen, 21/22 waren es 20.

Das ist in doppelter Hinsicht bemerkenswert. Nantes gehört in der Ligue 1 keineswegs zu den Schwergewichten, kämpfte vor zwei Jahren sogar gegen den Abstieg. Dazu ist Kolo Muani kein reiner Stoßstürmer. Dank seiner Wucht kann er die Position bekleiden, der SGE-Neuzugang kann aber genauso gut auf dem Flügel oder als hängende Spitze agieren. Oliver Glasner darf sich also auf einen variablen Offensivmann freuen.

Ryan Gravenberch (FC Bayern)

Bayerns prominentester Zugang in diesem Sommer ist zweifelsohne Sadio Mané, der Senegalese ist ein echter Topstar. Damit ist er an dieser Stelle allerdings etwas ungeeignet, er hat auf der großen Bühne schließlich schon oft genug gezeigt, was er drauf hat. Für Gravenberch wiederum gilt das bisher noch nicht. Die Betonung liegt dabei aber klar auf „noch“.

Denn der Niederländer gilt als eines der größten Talente, das die ohnehin schon Jahr für Jahr prächtig abliefernde Ajax-Schule in der jüngeren Vergangenheit hervorgebracht hat. Im zentralen Mittelfeld vereint der 20-Jährige Kreativität, Dynamik und eine beeindruckende Ballsicherheit. Kann er das gleich in der Vorbereitung auch bei den Bayern nachweisen, droht womöglich dem schwierig in dieses Jahr gestarteten Leon Goretzka die Bank. Spannend ist bei Gravenberch folglich nicht nur der Spielstil.

Tom Krauß (FC Schalke 04)

Verglichen mit den anderen vier Profis, die du im Blick haben solltest, mag der Neu-Schalker auf den ersten Blick etwas weniger spektakulär erscheinen. Krauß hat bisher schließlich nur drei Minuten in einer ersten Liga gespielt, das war vor zwei Jahren als blutjunger Leipzig-Profi. Die Sachsen verliehen ihn anschließend an Zweitligist Nürnberg, wo der Mittelfeldmann aber voll durchgestartet ist.

Der Club hätte seinen Leistungsträger im Mittelfeldzentrum gerne gehalten, der Wechsel zu einem Erstligisten ist nun aber der logische, nächste Schritt für Krauß. Eben jene Schritte hat er in den letzten Jahren auch stets beim DFB gemacht. Seit 2016 hat der gebürtige Leipziger jedes Jahr in der nächsthöheren Altersklasse debütiert. Seit 2021 ist er Leistungsträger in der U21, der Weg in die A-Nationalmannschaft scheint da bereits vorgezeichnet zu sein.