3 Fehler, die Gladbach gegen Mainz nicht unterlaufen dürfen

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Trotz Auswärtsspiel beim Tabellenletzten - auf Borussia Mönchengladbach wartet im Bundesliga-Alltag eine schwere Aufgabe. fussball.news fasst zusammen, welche Fehler sich die Fohlen jetzt nicht erlauben dürfen.

Wichtigstes Gebot zu allererst: Den kommenden Gegner nicht unterschätzen! Zwar ist der 1. FSV Mainz 05 das Schlusslicht der Bundesliga, die Mainzer sind bis dato das einzige Team noch ohne Punktgewinn, dennoch wird im Stadion am Bruchweg nicht einfachmal so im Vorbeigehen gewonnen. Rückenwind sollte den Fohlen die Statistik der direkten Duelle geben: Die letzten vier Partien gegen Mainz 05 konnte die Borussia alle gewinnen, blieb sogar seit acht Partien ungeschlagen. Ein beliebter Satz fürs Phrasenschwein: Irgendwann reißt jede Serie. Damit dies nicht schon morgen (15.30 Uhr) geschieht, müssen die Gladbacher an ihr Leistungslimit gehen, mit nur 80 Prozent könnte der Schuss schnell nach hinten losgehen.

Zwischen Königsklasse und tristem Alltag

Als am Mittwochabend die Hymne der Champions League ertönte, war der Moment gekommen, auf den Borussia Mönchengladbach die ganze vergangene Saison daraufhin gearbeitet hatte. Mit dem 2:2 bei Inter Mailand setzten die Rheinländer auch international ein Zeichen, dass mit ihnen in der Königsklasse zu rechnen ist. Am kommenden Dienstag ist dann sogar Real Madrid zu Gast, doch zuvor wartet der 1. FSV Mainz 05 auf die Fohlen. "Bevor wir uns mit Real beschäftigen, fokussieren wir uns auf diese Aufgabe", sagte Gladbach-Trainer Marco Rose auf der Vereinswebseite. Es gilt, auch die Motivation und Konzentration im tristen Bundesliga-Alltag auf 100 Prozent zu schrauben, lief es zuletzt in der Liga nicht ganz so rund. Mit lediglich einem Sieg, zwei Remis und einer Niederlage steht derzeit nur ein Mittelfeldplatz zu Buche.

Frische: Rose zur Rotation gezwungen?

Am vergangen Samstagabend spielte Borussia Mönchengladbach 1:1 gegen den VfL Wolfsburg. Vier Tage später fighteten die Fohlen in Mailand - nur auf zwei Positionen verändert. Ramy Bensebaini verteidigte für Oscar Wendt und Alassane Plea stürmte für Lars Stindl. Schier unmöglich, dass dasselbe Team nichtmal 72 Stunden später erneut Höchstleistungen über 90 Minuten vollbringen soll. "Wir müssen und jetzt gut erholen, um am Samstag mit frischen Kräften anzutreten", so Rose nach dem Champions League-Spiel. Gut möglich also, dass der 44-Jährige ein bisschen rotieren und eine andere Elf an den Start bringen wird - mehr oder weniger ein Muss!