3 Erkenntnisse nach Israel: Das muss gegen Niederlande (noch) besser werden | OneFootball

3 Erkenntnisse nach Israel: Das muss gegen Niederlande (noch) besser werden

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Mit einem 2:0-Erfolg über Israel ist Deutschland erfolgreich ins WM-Jahr gestartet. Allerdings hatte Bundestrainer Hansi Flick nach der Freundschaftspartie noch ein paar Dinge zu bemängeln.

Aus dem DFB-Quartier berichtet fussball.news-Reporter Tom Jacob

Am kommenden Dienstag steht das Prestigeduell gegen die Niederlande an - der erste richtige Härtetest seit der Flick-Ära. Um auch gegen Oranje bestehen zu können, muss das DFB-Team bei den folgenden Punkten noch eine Schippe drauflegen:

Effizienz bei Chancenverwertung!

Israels Torhüter Ofir Martziano gehörte mit zu den besten Akteuren auf dem Feld. Gegen Kai Havertz (32.), Thilo Kehrer (61.) und Julian Draxler (68.) parierte der 32-Jährige überragend. Darüber hinaus hatte Deutschland aber noch weitere Abschlüsse, die nicht den Weg ins Tor fanden. "Die Mannschaft hat hoch gepresst und sich gute Chancen herausgespielt. Nur die Effizienz hat ein bisschen gefehlt. Da haben wir noch Luft nach oben", analysierte auch Bundestrainer Flick nach der Partie.

Konzentration hochhalten!

Über weite Strecken kamen die Gäste überhaupt nicht vors deutsche Tor. Als das Spiel dem Ende entgegen neigte, erhöhten die Israelis dann die Schlagzahl. Grund dafür war unter anderem die Nachlässigkeit der Deutschen, die in der Defensive nicht mehr mit voller Leidenschaft und Konzentration verteidigten. Paradebeispiel war die Aktion von Nico Schlotterbeck, der in der Nachspielzeit durch sein schläfriges Verhalten einen Strafstoß verursachte. "Die Aktion hat gezeigt, dass wir im Fußball immer über 90 Minuten konzentriert sein müssen", mahnte Flick. Letztendlich lag es an Schlussmann Kevin Trapp, der den Elfmeter parierte, dass Deutschland ohne Gegentor blieb.

Schnellere Kombinationen im Spielaufbau!

Die DFB-Elf hatte mehrere Lösungsansätze, um das israelische Abwehrbollwerk zu knacken. Dazu gehörten: Lange Bälle aus der eigenen Defensive heraus, Seitenverlagerungen, Doppelpässe und Laufwege in die Tiefe. Aktionen, die erfolgreich waren, manchmal aber noch zu behäbig wirkten. Gegen die Niederlande muss das Flick-Team mindestens einen Gang höher schalten, wenn es denn auch im Prestigeduell zu guten Chancen kommen möchte.

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