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·4. April 2025
28. Bundesliga-Spieltag: Alle Spiele, alle Termine und alle TV-Übertragungen

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Der anstehende Bundesliga-Spieltag bietet spannende Partien. FC Augsburg trifft auf Bayern München, wobei die Bayern zuletzt vier Duelle in Folge gewonnen haben. RB Leipzig empfängt Hoffenheim, während Heidenheim gegen Leverkusen kämpft. Freiburg und Dortmund stehen sich gegenüber.
In der Bundesliga endete diese Paarung nie 0:0. Der Rekordmeister gewann 85 % der Spiele in diesem Bayern-Derby – 21 von 27 – und zuletzt viermal in Folge. Doch nie war es schwerer, den FC Augsburg zu bezwingen, denn der ist elf Spiele ungeschlagen (Vereinsrekord). Die Bayern aber verloren keins der letzten fünf Auswärtsspiele und sind an Freitagen sogar zwölfmal ungeschlagen. Es kommt zum Duell der besten Defensive gegen die beste Offensive des Kalenderjahres.
In Leipzig (5-2-1) ist RB in diesem Duell sechs Partien ungeschlagen, davor gab es die einzige Niederlage (2:5 im April 2018). In allen anderen Gastspielen erzielte Hoffenheim nie mehr als ein Tor, im Hinspiel allerdings gab es zum Einstand von Trainer Christian Ilzer ein 4:3. RB geht mit neuem Trainer ins Jubiläum (300. Bundesligaspiel) und spielt punktemäßig seine schwächste Saison. Um wenigstens den Torminusrekord nach 28 Spieltagen zu vermeiden, wären drei nötig. Die TSG verlor nur eins der letzten sechs Spiele, hat aber mit Gegner RB und Augsburg die meisten Unentschieden.
Alle drei Bundesligaduelle gingen an Bayer, im Hinspiel besonders deutlich (5:2). Die Premiere in Heidenheim endete im Vorjahr 1:2. Nun kommt es zum Duell des Letzten der Heimtabelle (zehn Punkte) gegen den Ersten der Auswärtstabelle (29). Heidenheim verlor schon neun Heimspiele, ist aber diese Saison erstmals drei Partien ungeschlagen. Der Meister, sensationell in Bielefeld aus dem Pokal geflogen, will seine Rekordserie in der Liga verteidigen, wo er auswärts 30 Spiele ungeschlagen ist. Leverkusens Trainer Xabi Alonso rückt in der Vereinswertung mit seinem 87. Bankeinsatz auf Platz fünf, gleichauf mit Roger Schmidt.
Bereits 117 Tore schenkte Borussia Dortmund in den 49 Bundesligaduellen dem SC Freiburg ein – mehr als jeder andere Verein. Die Bilanz aus SC-Sicht (5-11-33) spricht Bände, auch zuhause (4-8-12). Der letzte SC-Sieg datiert vom 21.8.2021 (2:1), danach gab es wieder sechs Niederlagen. Jetzt aber geht der SC als Favorit ins Spiel, liegt drei Plätze und vier Zähler vor den Borussen. Er gewann fünf der letzten acht Heimspiele, die jüngsten beiden indes nicht. Borussia ist in der Auswärtstabelle auf einem Abstiegsplatz (16.) und verlor zehn der vergangenen 15 Ligaspiele auf Reisen. Dazu kommt ein schlechtes Omen: Trainer Niko Kovac gewann nie in Freiburg (0-2-2), selbst mit Bayern nicht.
Erstmals kommen die Kieler zu einem Punktspiel nach Mainz, wohin es sie im Pokal schon mal im Oktober 2017 verschlug. Der FSV gewann da knapper (3:2 nach Verlängerung) als im Hinspiel (3:0). Hochfavorisiert gehen die Mainzer (Platz vier) in die Partie gegen das Schlusslicht, gegen welche sie in der Bundesliga nur zwei Heimspiele verloren (zuletzt 2014 gegen Werder Bremen). Mainz will Platz vier und zwei Serien verteidigen: acht Heimspiele in dieser Saison und fünf Spiele gegen Aufsteiger ist man ungeschlagen. Holstein ist auch in der Auswärtstabelle Letzter, aber die einzige Mannschaft, die in jedem Auswärtsspiel traf.
Von den vergangenen 15 Duellen im Oberhaus gewann der VfL Bochum nur das Heimspiel vergangene Saison (1:0), womit die Heimbilanz (12-12-11) wieder positiv wurde. Doch zumindest Trainer Dieter Hecking freut sich auf die Stuttgarter, gegen die er mit vorherigen Klubs sechsmal in Folge zuhause gewann. Einen Sieg braucht der Vorletzte nun auch dringend, selbst im Ruhrstadion gab es diese Saison davon erst drei – mit die wenigsten der Liga. Die Stuttgarter, frisch ins Pokalfinale eingezogen, warten von allen Bundesligisten am längsten auf einen Sieg (sechs Spiele).
Die Bilanz ist positiv für Werder Bremen (43-25-39), dennoch feierte Eintracht Frankfurt gegen die Grün-Weißen die meisten Bundesligasiege. Seit dem Aufstieg blieb Werder in diesem Duell sieglos, (fünfmal) im Hinspiel gab es ein 0:1. In Bremen (29-10-14) fielen in den vergangenen sieben Jahren immer mindestens drei Tore, im Vorjahr hieß es 2:2. Werder verlor in der Liga drei Heimspiele nacheinander, vier gab es zuletzt am Saisonende 2022/23. Eintracht gewann drei Pflichtspiele in Folge und kann mit einem Sieg die 50-Punkte-Marke nehmen, nur 2020/21 glückte das früher. Es kommt zum Duell der Vereine mit den meisten Bundesliganiederlagen (691/704).
Zwar ist die Bilanz des Aufsteigers gegen Borussia Mönchengladbach (4-7-6) negativ, aber nur gegen sie holte St. Pauli schon elfmal Punkte. Heimsiege sind selten in dieser Paarung – nur fünf in 17 Treffen, darunter das Hinspiel (2:0). St. Pauli hat zuhause erst acht Tore erzielt und will nun zumindest den ewigen Minusrekordhalter Tasmania Berlin (seit 1965/66) überholen, mit dem neunten Tor. Wäre ein schönes Jubiläumsgeschenk zum 300. Bundesligaspiel des Vereins an sich selbst. Ob Borussia das zulässt? Die Gladbacher haben einen Auswärtslauf – vier Siege in Folge gab es zuletzt 1994/95. Nun können sie den Vereinsrekord von 1986/87 einstellen, damals noch unter Trainer Jupp Heynckes. Nachfolger Gerardo Seoane wird ergebnisunabhängig mit seinem 62. Bundesligabankeinsatz in die top ten der Borussen-Trainer einziehen.
Erstmals seit dem Trainerwechsel ist Union Berlin drei Spiele ungeschlagen, aber zuhause auch dreimal ohne Sieg. Letzteres könnte sich fortsetzen, denn Teams von Steffen Baumgart haben gegen den VfL Wolfsburg zuhause immer (viermal!) verloren. Dagegen spricht die Bilanz in Berlin (3-2-0), wo der VfL noch nie gewann und zuletzt dreimal ohne eigenes Tor verlor. Überhaupt gab es in dieser Paarung in elf Duellen (3-3-5) noch keinen Auswärtssieg. Doch die Wolfsburger sind zumindest in der Auswärtstabelle ein Spitzenteam (Dritter). Prognose? Fast unmöglich…