
liga2-online.de
·29 de agosto de 2025
"Nicht alles schlecht reden": Lieberknecht bleibt weiter positiv

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Mit drei Punkten steht der 1. FC Kaiserslautern nach dem dritten Spieltag in der Tabelle dar. Kritik gab es zuletzt vor allem an der Offensivleistung. Torsten Lieberknecht machte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Darmstadt aber klar, dass er auch viele positive Sachen in den ersten Spielen gesehen hätte.
Zwei Tore haben die Pfälzer in der Liga bisher erzielt. Beide Treffer fielen nach einem Elfmeter, spielerisch tat sich der FCK allerdings schwer bisher. Viel Kritik kam daher an den Leistungen in der Offensive zuletzt auf, welche Lieberknecht aber nicht zu hundert Prozent teilt. "Ich bin nicht hier um alles schön zu reden, aber auch nicht um alles schlecht zu reden", so der Trainer. "Bei der Bewertung fließt das Pokalspiel gar nicht ein, wo wir sauber die Tore herausgespielt haben", ergänzte dieser.
In der ersten Pokalrunde gewann Kaiserslautern mit 7:0 bei der RSV Eintracht Stahnsdorf. "Die Pokalaufgabe haben wir gut gelöst. Gegen Schalke musst du dem Druck erstmal standhalten. Das haben wir gemacht", erklärte der Chef-Trainer weiter. Gegen den FC Schalke 04 gab es einen 1:0 Erfolg. Auswärts hingegen ging der FCK bisher zweimal in der Liga als Verlierer vom Platz mit den Niederlagen in Hannover und Elversberg. Diese beiden Auftritte sah der Übungsleiter ebenfalls kritisch.
Lieberknecht stand selber zuletzt auch immer wieder in der Kritik aufgrund seiner Spielidee. "Alles was an Kritik reinkommt, kann gerne bei mir abgeladen werden. Ich schütze meine Spieler dementsprechend davor, damit sie auf den Platz gehen und sicher und frei Fußball spielen können", erklärte der 52-jährige dazu. Seiner Mannschaft traue er viel zu, wenn die Spieler "ihr Leistungslimit erreichen" würden.
Das Ziel Top Sechs in dieser Saison bleibt für Lieberknecht weiter bestehen. "Ich sehe das Ziel auf jeden Fall als machbar an", sagte dieser. "Wir wollen zeigen, dass wir der FCK sind und das wir das Ziel erreichen können", erklärte der Trainer deutlich. Ausfallen werden am Wochenende Kenny Prince Redondo und Daniel Hanslik. Für den nun außerdem länger fehlenden Simon Asta (Anriss hinteres Kreuzband) wird der aufgrund der Verletzung nachverpflichtete Paul Joly definitiv im Kader stehen. Das gilt auch Ivan Prtajin, der in den letzten beiden Pflichtspielen nicht zur Verfügung stand. Anstoß gegen Darmstadt ist am Sonntag um 13:30 Uhr vor knapp 47.000 Zuschauern.