90PLUS
·12 de fevereiro de 2025
DAZN-Rückzug aus der Ligue 1? „Situation ist leider dringlich“
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·12 de fevereiro de 2025
Möchte man die Ligue 1 im TV anschauen, so ist der Streamingdienst DAZN unausweichlich. Acht von neun Spielen überträgt der Pay-TV-Sender pro Spieltag. Ob das auch in Zukunft so bleiben wird, ist aktuell alles andere als klar: Die Firma ist unzufrieden über die Zusammenarbeit mit der französischen Liga.
Der Sport-Streamingdienst DAZN droht aktuell damit, seinen Vertrag mit der Ligue de Football Professionnel (LFP) zu brechen. Die französische L’Equipe berichtet, dass das Medienunternehmen eine in den nächsten Tagen fällige Zahlungsrate an die Ligue 1 nicht zahlen und vor ein Gericht ziehen könnte. Ursächlich dafür sei, dass die Kooperation mit der LFP DAZN zunehmend unzufrieden stelle.
Konkret störe den Anbieter, dass einige Klubs entgegen der eigentlichen Abmachungen nur unzureichend an der Erstellung von innovativen Inhalten mitwirken würden. Auch Piraterie sei ein Problem, das DAZN aktuell in Bezug auf die Ligue 1 unzufrieden stimmt. Acht von neun der heimischen Ligapartien sind in Frankreich momentan pro Spieltag nur über das Streamingportal empfangbar. Ein katarischer Sender übernimmt das verbleibende Match.
Als Reaktion auf die Beschwerden des Senders hat der Ligaverband eine Sondersitzung seines Verwaltungsrats einberufen. „Die Situation ist leider dringlich“, heiße es dazu in einer Einladungsmail, die der L’Equipe vorliegt. Ferner rechtfertige die LFP ihre Entscheidung: „Die Presse hat bereits eine Reihe von Gerüchten aufgegriffen“, welche man offenbar mittels klarer Kommunikation aus dem Weg schaffen möchte.
Auch auf dem deutschen Markt befindet sich DAZN in einer mächtigen Position, wenn es um TV-Reche geht: Aktuell hat der Stramindienst hierzulande drei von neun Bundesligaspielen pro Wochenende inne. In der nächsten Saison wird die Samstagnachmittag-Konferenz hinzukommen. La Liga, Serie A und eben Ligue 1 gehören auch in Deutschland zu seinem Repertoire. Der jetzt kritisierte Vertrag gilt noch bis 2029.
(Photo by Leon Kuegeler/Getty Images)