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·27 marzo 2025

Doué abgezockt, Lewis-Skelly begeistert – So schlugen sich die Debütanten

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In der Länderspielpause feierten einige neue Gesichter ihr Debüt für ihre Nationalmannschaft. So schlugen sich Myles Lewis-Skelly, Desiré Doué und co.

Von 18 bis 32: Teenager und Spätstarter feiern Debüt

Die Länderspielpause ist vorbei, die Vereine starten in die entscheidenden Wochen der Saison. Einige Akteure dürften mit besonders breiter Brust bei ihren Teams aufschlagen, nachdem sie sich mit ihrem Nationalmannschaftsdebüt einen Traum erfüllen konnten. Während manche Talente schon im Teenageralter ihren Einstand feierten, mussten andere deutlich länger warten. Wir werfen einen Blick auf die spannendsten Neulinge der Top-Nationen.


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Bissecks Einstand gegen die Wahlheimat

Das DFB-Team begrüßte einen Neuling in seinen Reihen. Yann Aurel Bisseck stand erstmals im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft und durfte in Dortmund gegen seine Wahlheimat debütieren. Der Innenverteidiger steht bei Inter unter Vertrag und feierte seinen Einstand beim 3:3 gegen Italien.

Zwar kam der 24-Jährige beim Stand von 3:2 für Deutschland aufs Feld und musste das 3:3 hautnah miterleben, am Gegentor hatte der Ex-Kölner aber keine Schuld. Mit seiner Physis, spielerischen Stärke und dem reflektierten Auftreten neben dem Platz verfügt Bisseck über ein Profil, das der Mannschaft von Julian Nagelsmann gut tut. Etabliert er sich weiterhin als Stammkraft bei Inter, könnte der 13-Minuten-Einsatz im Westfalenstadion das erste von vielen Länderspielen gewesen sein.

England-Juwel Lewis-Skelly braucht keine Anlaufzeit, Burn feiert spätes Debüt

Den ersten von vielen Einsätzen für sein Land dürfte auch Myles Lewis-Skelly absolviert haben. Der Linksverteidiger vom FC Arsenal war neben Dan Burn einer von zwei Neulingen im ersten England-Kader von Thomas Tuchel und feierte einen traumhaften Einstand. Beim 2:0 über Albanien erzielte der Youngster schon nach zwanzig Minuten sein erstes Tor für die Three Lions und avancierte mit 18 Jahren und 176 Tagen zum jüngsten Engländer, der bei seinem Debüt gleich traf. „Ein fantastischer Spieler, eine unglaubliche Persönlichkeit“, schwärmte Tuchel: „Er kam ins Trainingslager und zeigte sofort, dass es normal ist, sich in ihn zu verlieben. Das hat er sich redlich verdient.“

Auch im zweiten Spiel der WM-Qualifikation stand das Eigengewächs der Gunners in der ersten Elf und agierte gegen harmlose Letten solide. Während Lewis-Skellys Karriere seit einigen Monaten wie im Zeitraffer verläuft, musste Dan Burn lange warten, bis er erstmals die drei Löwen auf der Brust tragen durfte. Im stolzen Fußballeralter von 32 Jahren stand der baumlange Verteidiger von Newcastle gegen Albanien in der Startaufstellung und fügte sich gut ein. Mit seiner Konstanz und seiner Vielseitigkeit kann er zumindest mit Blick auf die nächste WM eine wertvolle Option für Tuchel werden.

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Tuchels Neue überzeugen: Myles Lewis-Skelly trifft direkt, Dan Burn gratuliert. (Photo by Mike Hewitt/Getty Images)

Huijsen garniert Spanien-Premiere mit Torvorlage

Auch Dean Huijsen machte in der Premier League in dieser Saison auf sich aufmerksam. Er hat sich beim AFC Bournemouth zu einem der gefragtesten Innenverteidiger Europas entwickelt. Mit 19 Jahren stand der Spanier mit niederländischen Wurzeln erstmals im Kader der Seleccion und wurde im Viertelfinalhinspiel der Nations League – ausgerechnet gegen die Elftal – schon früh für den verletzten Pau Cubarsi eingewechselt.

Im Rückspiel stand er sogar über die vollen 120 Minuten auf dem Rasen und steuerte gleich eine Torvorlage bei. Nach einem starken langen Ball auf die rechte Seite brachte Lamine Yamal den Europameister zwischenzeitlich in der Verlängerung in Führung. Überhaupt überzeugte Huijsen mit seiner fantastischen Spieleröffnung und ergänze sich gut mit dem erfahrenen Robin Le Normand. Mit dem England-Legionär und Barcas Cubarsi verfügt Luis de la Fuente über das vielleicht talentierteste Innenverteidiger-Duo der Welt.

PSG-Talent Doué: Auf dem Platz läuft’s, nur die Uhr macht Probleme

Um PSG-Dribbler Desiré Doué entwickelt sich derzeit ein regelrechter Hype. Wegen seiner Unbekümmertheit und seinem Flair wird der junge Franzose bereits mit Neymar verglichen. Der Lohn für begeisternde Auftritte mit Paris: Didier Deschamps verhalf ihm im Rückspiel der Nations League gegen Kroatien zum ersten Länderspiel für Frankreich.

Der 19-Jährige kam in der 66. Minute für PSG-Kollege Bradley Barcola in die Partie und beschäftigte die Hintermannschaft der Kroaten immer wieder. Im Elfmeterschießen scheute sich der Youngster nicht, Verantwortung zu übernehmen und verwandelte seinen Versuch souverän.

Zuletzt hatte Doué schon in der Champions League Nervenstärke bewiesen und den entscheidenden Elfmeter zum Weiterkommen gegen Liverpool versenkt. Abseits des Platzes muss der junge Offensivspieler allerdings noch dazulernen. Gleich zu Beginn des Lehrgangs traf er zu spät in Clairefontaine ein. „Bei anderen Trainern könntest du direkt wieder gehen“, gab ihm Deschamps gleich zu verstehen.

(Photo by Aurelien Meunier/Getty Images)

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