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·29 Maret 2025
Glasner: Mateta nach brutalem Tritt bereit für das Comeback

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·29 Maret 2025
Oliver Glasner hatte vor dem Spiel von Crystal Palace gegen Fulham im Viertelfinale des FA Cups gute Nachrichten. Jean-Philippe Mateta ist vier Wochen nach dem üblen Tritt gegen ihn bereit für sein Comeback.
Jean-Philippe Mateta vom englischen Fußball-Erstligisten Crystal Palace steht nur vier Wochen nach dem üblen Tritt gegen seinen Kopf vor der Rückkehr ins Spielgeschehen. Der ehemalige Bundesliga-Profi, der Anfang März im FA-Cup-Achtelfinale gegen den Zweitligisten FC Millwall (3:1) brutal vom gegnerischen Torhüter Liam Roberts gefoult worden war, sei laut Teammanager Oliver Glasner „bereit“ für das Viertelfinale am Samstag (13.15 Uhr) beim FC Fulham.
Roberts hatte Mateta nach einer missglückten Rettungsaktion mit den Stollen am Kopf getroffen, woraufhin der Stürmer mit 25 Stichen am linken Ohr genäht werden musste. Der Keeper von Millwall wurde in der Folge für sechs Spiele gesperrt, Mateta will nun mit einer Schutzmaske auflaufen.
„Ich habe ihm gesagt, dass er es vielleicht mit Wasserball versuchen soll, weil er groß genug ist“, sagte Glasner in Anlehnung an den neuen Look seines Stürmers: „Es sieht ein bisschen komisch aus, aber er sagt, dass er sich wohlfühlt. Mal sehen, wenn er ein Kopfballtor erzielt, dann war es die richtige Maske und der richtige Schutz.“ Glasner, der zuvor bei Eintracht Frankfurt tätig war, kann also wieder auf Mateta setzen. Der Ex-Mainzer Mateta traf in der laufenden Saison zwölfmal für Crystal Palace.
Mateta hatte Roberts nach dem Horror-Tritt in Schutz genommen. „Ich denke nicht, dass Liam morgens aufgewacht ist und sich vorgenommen hat, mir so eine Wunde zu verpassen“, sagte der ehemalige Mainzer dem englischen Sender Sky Sports: „Wir stehen alle unter Druck und er wollte nur sein Bestes geben, aber zu viele Emotionen lassen dich verrückte Dinge tun. Es war einfach ein Fehler, daraus lernt man.“ Roberts habe Mateta aber schon „im Krankenhaus kontaktiert und um Entschuldigung gebeten“. (sid)
(Photo by Richard Pelham/Getty Images)