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·4 April 2025
Eberl bremst in der Causa Müller: „Wir machen in Ruhe unseren Stiefel weiter“

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·4 April 2025
Die Frage zur Zukunft von Thomas Müller beim FC Bayern ist weiter ungeklärt. Sportvorstand Max Eberl mahnt einmal mehr zur Geduld.
Die Zukunft von Thomas Müller beim FC Bayern bleibt nach den jüngsten Spekulationen um ein mögliches Karriereende oder einen Wechsel offen. Bayern-Sportvorstand Max Eberl hat sich vor dem Bundesligaspiel beim FC Augsburg bei DAZN zur aktuellen Lage geäußert – und dabei zu mehr Zurückhaltung aufgerufen.
„Ich war auch überrascht gewesen, weil – wie gesagt – wir als Verein haben ja überhaupt nichts dazu gesagt“, erklärte Eberl zuir Aufregung um Müller: „Sowohl Thomas nicht, als auch wir als Verantwortliche nicht. Natürlich weiß man in der Medienlandschaft von München immer wieder was und man hört irgendwas, aber tatsächlich, keiner hat sich dazu geäußert.“
Eberl betonte, dass es derzeit keine finale Entscheidung gebe, die man öffentlich kommunizieren wolle: „Ich habe es ja auf der PK gesagt – ich war sarkastisch, nachdem es die vierte Nachfrage gab – dass wir dann was verkünden, wenn es was zu verkünden gibt.“
Eberl hob nochmal die besondere Beziehung zwischen Müller und dem Klub hervor. „Thomas Müller und der FC Bayern – diese Verbindung ist einfach in die Wiege gelegt quasi“, sagte der 50-Jährige: „Und deswegen, glaube ich, gebührt auch der Anstand, dass man jetzt über die Zukunft von Thomas redet, über die Zukunft des FC Bayern. Ob es gemeinsam ist oder nicht gemeinsam ist.“
Ein transparentes und respektvolles Gespräch mit dem Spieler habe nun Priorität: „Ich finde, diesen Austausch sollte man uns zugestehen – in Ruhe darüber zu sprechen, in aller Transparenz, in aller Offenheit mit Thomas darüber zu reden. Und dann werden wir es bekannt geben.“
Zur Berichterstattung über das Thema äußerte Eberl Verständnis, sagte aber auch: „Ich bin jetzt 13 Monate da, und ich habe das schon mitbekommen, dass da sehr, sehr, sehr viel nach außen getragen wird. Ob das richtig ist oder falsch ist, das ist dann meistens drei Tage später wieder egal.“
Demnach sei die mediale Aufmerksamkeit ein ständiger Begleiter in München: „Das ist natürlich der Größe dieses Klubs auch geschuldet – und damit müssen wir auch umgehen. Das ist ein Stück weit auch mein großer Job, Kommunikation zu betreiben.“
Mit Blick auf die Gespräche mit Müller machte Eberl deutlich, dass der FC Bayern nichts überstürzen werde: „Wir machen aber in Ruhe unseren Stiefel weiter. Wir machen ganz in Ruhe unsere Arbeit. Wir machen ganz in Ruhe die Gespräche. Bringt nichts, was zu überstürzen – sondern was Gutes rauszubringen, das ist die Aufgabe.“