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·27 mars 2025

U23: Positive Energie vor großer Kulisse

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Enttäuschend und dennoch ein Schritt nach vorne war die 0:1-Niederlage der Mainzer U23 am vergangenen Wochenende gegen den TSV Steinbach Haiger. Enttäuschend, weil ein möglicher Punktgewinn der kämpferisch überzeugenden 05ER von einer Unachtsamkeit in der Defensive zunichte gemacht wurde. Ein Schritt nach vorne, weil das Team als Kollektiv funktionierte, eine Einheit auf dem Platz darstellte und einem favorisierten Gegner fast keine gefährlichen Momente gestattete. "Es ging vor allen Dingen darum, eine Basis auf den Platz zu bringen, die uns dazu berechtigt zu sagen, wir können einen Punkt mitnehmen oder das Spiel sogar gewinnen", sagte U23-Cheftrainer Benjamin Hoffmann in einer Medienrunde vor dem Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr, Livestream von Leagues) bei Kickers Offenbach. Beim "bärenstarken" Tabellenvierten will die höchste Mainzer Ausbildungsmannschaft zeigen, dass das keine Eintagsfliege war. "Wir müssen vor allem wieder als Team funktionieren", so Hoffmann, der von seinen Spielern Automatismen und Coaching auf dem Platz sehen will.

Die für Regionalligaverhältnisse beeindruckende Kulisse von durchschnittlich über 7.000 Zuschauern auf dem Bieberer Berg soll die jungen Mainzer anspornen statt einschüchtern. "Es gilt für uns, die Atmosphäre aufzusaugen und in positive Energie und Spirit umzuwandeln", so Hoffmann. Dabei könnten auch Erfahrungen einiger Spieler aus der Youth League oder auch dem 4:2-Sieg in der Hinrunde, als die 05ER dem OFC vor zahlreich mitgereisten Offenbacher Fans die erste Saisonniederlage zufügten, helfen.


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Kräfte freisetzen im Abstiegskampf

Vor den Duellen gegen die Top-4 der Regionalliga Südwest hat sich die tabellarische Situation der U23 weiter verschlechtert. Die 05ER befinden sich mitten im Abstiegskampf neun Spiele vor Ende der Saison. Nur noch drei Punkte trennen die Rheinhessen von Platz 16. Gegen Offenbach, den FSV Frankfurt, Hoffenheim und Freiberg müssen auch positive Ergebnisse eingefahren werden. Auch die Spieler sind sich der Situation, die intern klar besprochen wurde, sehr bewusst. In Panik verfällt man am Bruchweg aber nicht. "Wir hoffen, dass das Kräfte freisetzt, damit wir unsere 100 Prozent erreichen. Jeder muss in jedem Training und Spiel gewillt sein, das zu tun, damit wir in nächster Zeit wieder Zählbares holen."

Voraussichtlich mit dem Kader des Steinbach-Spiels können Hoffmann und sein Team die Herausforderung Offenbach angehen. Tim Müller und Lovis Bierschenk, die gegen Steinbach von der Bank kamen, haben eine weitere Trainingswoche in den Beinen. Ob es Unterstützung von den Profis gibt, kann der Mainzer Cheftrainer noch nicht abschätzen. "Das wäre natürlich super. Sie müssen in dieses System und den Zusammenhalt passen und Bock drauf haben, dann ist es perfekt." Egal, wer von seinen Jungs am Samstag auf dem Platz steht, Hoffmann ist sich sicher: "Wir sind immer noch bei uns. Mainzer agieren wie Mainzer und geben niemals auf."

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