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·2 de abril de 2025
Schuld am teuren Bayern-Kader? Salihamidzic wehrt sich gegen Kritik

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Seit fast zwei Jahren ist Hasan Salihamidzic nicht mehr beim FC Bayern im Amt, dennoch wird der ehemalige Sportvorstand der Münchner bis heute für seine Arbeit an der Säbener Straße kritisiert. Nun wehrt er sich gegen die Vorwürfe.
Nach seinem Aus als Sportvorstand des FC Bayern hatte Uli Hoeneß Hasan Salihamidzic öffentlich scharf für dessen Arbeit beim deutschen Rekordmeister kritisiert. Inzwischen haben sich die beiden aber versöhnt. "Ich bin mit dem FC Bayern im Reinen. Ich habe Zeit gebraucht, um alles, was passiert ist, zu sortieren", sagte Salihamidzic gegenüber der Sport Bild.
Nach einer Runde Schafkopf haben sich die beiden ausgesprochen, ergänzte er. Zur Kritik, er sei für die hohen Gehaltskosten des aktuellen Bayern-Kaders verantwortlich, äußerte sich der 48-Jährige ebenfalls. "Man muss das fairerweise immer im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt sehen, in dem die einzelnen Verträge geschlossen wurden", begann er.
Damals hatten die Münchner die Champions League gewonnen, demnach sei es die Aufgabe gewesen, die besten Spieler zu halten. "Auch wenn es am Ende viel Geld war, die Spieler waren im besten Fußball-Alter - ob Kingsley Coman, Leon Goretzka, Serge Gnabry, sie alle hatten Angebote von europäischen Spitzenklubs. Ich möchte nicht wissen, was los gewesen wäre, wenn wir einen von ihnen ablösefrei hätten ziehen lassen müssen."
Zudem verteidigte Salihamidzic seine Arbeit damit, dass die Bayern im Transfersommer 2022 erstmals in der Vereinsgeschichte über 100 Millionen Euro eingenommen hatten. Dass unter seiner Leitung nicht alles optimal lief, will Salihamidzic dennoch nicht bestreiten. "Natürlich sind uns auch Fehler unterlaufen, wie das sicher vor uns der Fall war und künftig der Fall sein wird."
Seit seinem Bayern-Aus ist Salihamidzic vereinslos. Nach seiner Entlassung wurde er mit einem Engagement beim Hamburger SV in Verbindung gebracht, doch letztlich lehnte er ab.