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·31 de agosto de 2025
Nach Werder-Wahnsinn: Andrich zählt Werkself an

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·31 de agosto de 2025
Da war viel Frust im Spiel. Auch das zweite Saison-Spiel in der Bundesliga konnte Bayer Leverkusen nicht für sich entscheiden. Nach dem zweiten Spieltag steht der Double-Sieger von 2024 mit nur einem Punkt da - und das obwohl es bei Werder Bremen lange nach dem Auswärtssieg aussah. Die Leverkusener ließen sich nach einer 3:1-Führung jedoch in Überzahl den Schneid abkaufen und kassierten in der Nachspielzeit noch den 3:3-Ausgleich. Das sorgte für viel Frust bei Kapitän Robert Andrich.
"Jeder hat für sich gespielt"
Der Nationalspieler hatte direkt eine Erklärung: "Jeder hat für sich gespielt, jeder ist für sich alleine auf dem Platz herumgelaufen.“ Auch die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Erik ten Hag läuft noch nicht so, wie es sollte: "Der Trainer ist der, der oben steht. Er muss natürlich von ganz oben am meisten Ruhe reinkriegen, aber am Ende sind wir die, die auf dem Platz stehen.“ Da überrascht es auch nicht, dass der kicker und die Bild am Sonntagmorgen schreibt, dass der Niederländer vor dem Aus steht.
Dazu zeigte auch eine Situation klar die Probleme bei der Werkself auf. Beim Stand von 2:1 bekamen die Leverkusener einen Elfmeter zugesprochen und anstatt, dass sich der Schütze den Ball nimmt, haben Patrik Schick und Exequiel Palacios um den Ball gestritten. Robert Andrich musste dann eingreifen und Schick den Ball geben, der den Elfmeter dann sicher verwandelte.
Für den Kapitän war dies trotzdem eine unmögliche Situation. Wir sind alle alt genug. Ich bin ein Freund davon, so etwas selbst und auf dem Platz zu klären. Aber das war auch ein Zeichen an den Gegner. Der sieht: Die führen auswärts 2:1, können das 3:1 machen und diskutieren erst einmal über einen Elfmeter", zeigte sich Andrich frustriert.
"Das sind Kleinigkeiten, die einen Gegner aufbauen. Wir können da nicht noch zwei Minuten herumstehen und Schnick-Schnack-Schnuck spielen, wer den Elfmeter schießt. Natürlich ist auch Pala ein guter Schütze. Aber ich glaube, wir haben im Moment wichtigeres. Das ist eine von vielen Sachen, die bei uns im Moment nicht rundlaufen", so der deutsche Nationalspieler weiter.
Der Elfmeter-Hick-Hack war das erste Anzeichen auf eine schwierige Schlussphase, in der die Leverkusener noch zwei Punkte verloren. Dass sie dann am Ende den Zwei-Tore-Vorsprung verspielten sei ein "Sinnbild unserer aktuellen Situation“, erklärte Andrich.
"Wir haben zu viele Leute, die sich mit anderen Sachen oder nur mit sich selbst beschäftigen. Ich weiß nicht, ob ich das bei Bayer jemals erlebt habe.“ In der Länderspielpause können muss sich der Vizemeister wieder auf seine Stärken besinnen, um danach wieder in die Spur zu kommen - vielleicht mit einem neuen Trainer.
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